Dörfer

Kinder aus Cobbenrode machen Kunst fürs Dorf

 Stolz präsentieren die KInder und die Verantwortlichen des Kunstmobils und des FC Cobbenrode ihre neues Kunstwerk.   

Stolz präsentieren die KInder und die Verantwortlichen des Kunstmobils und des FC Cobbenrode ihre neues Kunstwerk.   

Foto: FC Cobbenrode

Cobbenrode.  Cobbenroder Kinder haben Kunst fürs Dorf gestaltet. Ein ungewöhnliches Projekt, das nicht das letzte gewesen sein soll.

Das Kunstmobil für Kinder und Jugendliche der Jugendkunstschule Schmallenberg hat jetzt auf Einladung der Jugend-Abteilung des FC Cobbenrode eine Woche lang Station im Ort gemacht.

Die Jugendkunstschule bietet in Kooperation mit Partnern vor Ort ungewöhnliche Workshops für die heranwachsende Generation im Hochsauerlandkreis an - mit dem Ziel, das Dorfleben zu stärken und junge künstlerische Talente zu entdecken und zu fördern.

Motivation für weitere Projekte in Cobbenrode

Gemeinsam mit der Jugend-Abteilung des FCC als Kooperationspartner hatte die Jugendkunstschule eine Kunst-Aktion geplant und Projektideen überlegt, die zum Ort und zum Kooperationspartner passen. Aufgabe der Teilnehmer war es, figürliche Stelen und Skulpturen aus Beton und Ytong zu entwickeln und zu erstellen. Die zu gestaltenden Stelen und Skulpturen sollten sich auf den Ort (Dorfplatz, Sportanlagen) und die Menschen, die dort zusammenkommen, um Sport zu treiben, sich zu treffen, zu unterhalten und zu feiern, beziehen.

Für die Leitung der Kunst-Aktion war die Künstlerin und Bildhauerin Stephanie Schröter aus Neheim gewonnen worden. Manfred Luig, Jugendleiter, freute sich über die Aktion: „Die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen bei dieser Mitmach-Kunstaktion und auch die Unterstützung der Eltern und Großeltern gibt uns Motivation auch weitere ungewöhnliche Aktionen für unseren Ort zu planen und umzusetzen, um das Dorfleben zu stärken und interessanter zu gestalten“, sagt er und ergänzt: „In den vergangenen Jahren konnte die Jugend-Abteilung des FCC immer wieder ungewöhnliche Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche mit Erfolg initiieren.“ Beispielhaft nannte er den Mitmachzirkus.

Auch für Jugendleiterin Daniela Rademacher, die den Workshop begleitete, steht fest: „Aufgrund der guten Erfahrungen und der Begeisterung der Teilnehmer überlegen wir, weitere Kunst-Aktionen für Kinder und Jugendliche zu organisieren.“ Sie dankte der Künstlerin sehr für ihr einfühlsames Engagement, mit Kindern und Jugendlichen gestalterisch zu arbeiten sowie der Jugendkunstschule Schmallenberg für die Initiative, mit KUMO Kunst-Aktionen zu ermöglichen.

Kunst und Dorf zusammenbringen

Projektkoordinatorin Nina Kownacki ergänzte: „Wir freuen uns, dass wir in Cobbenrode sein durften. In Zusammenarbeit mit dem FC Cobbenrode ist ein tolles Kunstprojekt entstanden, bei dem generationsübergreifend und künstlerisch gearbeitet werden konnte. Wir von der Jugendkunstschule möchten Kunst und Dorf zusammenbringen.“

Immer wieder sei sie von dem bürgerschaftlichen Engagement begeistert und freuen sich, wenn Kinder und Jugendliche Spaß an gemeinsamen Projekten zeigen. „Der Ort Cobbenrode ist ein sehr gutes Beispiel für die gemeinsame Stärke der ländlichen Region – Menschen und ihre Ideen werden zusammengebracht und Projekte mit Freude umgesetzt.“

  • In einer Abschlussveranstaltung samt Ausstellung wurden jetzt die künstlerischen Arbeiten bei einem Treffen mit Interessierten, Eltern und Großeltern präsentiert.
  • Eine der gemeinsamen künstlerischen Arbeiten der Kinder und Jugendlichen, eine Begrüßungsstele, wurde im Eingangsbereich zu den Sportanlagen des FC Cobbenrode aufgestellt.
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