Kneipen-Serie

Kneipentour: So sieht’s am Freitagabend in Meschede aus

Blick in die Tröte in Meschede, eine gemütliche Kneipe im Keller.

Blick in die Tröte in Meschede, eine gemütliche Kneipe im Keller.

Foto: Brigitta Bongard

Meschede.  Wir ziehen durch die Kneipen bis vor Mitternacht: Unsere Kneipentour durch die Innenstaft zeigt, was an einem Freitagabend in Meschede los ist.

Wie sieht es an einem Freitagabend in den Mescheder Kneipen aus? Wir haben einen Rundgang gemacht. Herausgekommen ist ein recht lebhaftes Bild, das natürlich nur eine Stichprobe zeigt. An dem Abend hat es zudem dauerhaft geregnet.

Schröjahrs, 20.45 Uhr

Es ist recht ruhig im Schröjahrs am Ruhrufer. Die Kellnerin Madlen Herrmann erklärt: „Normalerweise ist freitags um diese Zeit etwas mehr los.“ An den Tischen sitzen 16 Gäste und lassen es sich gut gehen.

Brazil, 21 Uhr

15 Gäste sind da. Kellnerin Dejana Kostic sagt, dass viele Gäste am Vorabend da waren, da das Brazil hauptsächlich für die Mescheder Studenten, die am Wochenende nach Hause fahren, den Donnerstag als Aktions- und Partytag nutzt. Für Cocktails gibt es Aktionslose, bei denen pro Cocktail ein Euro in den Lostopf wandert, der am Ende verlost wird.

Tröte, 21.30 Uhr

Kellner Chris isst noch schnell einen veganen Burger. Chefin Mona Mathes legt Wert auf vegane Speisen. „Unsere Gäste kommen meist erst später. Dafür geht es dann länger.“ 15 Gäste quatschen. Manche spielen Schach.

Kotthoff’s Theo, 22 Uhr

Chefin Anna Kotthoff erklärt, dass man keine festen Zeiten kalkulieren könne. Sie öffnet um 16.30 Uhr. Bis 20 Uhr war eine Geburtstagsgesellschaft da und einige Gäste zum Dämmerschoppen. „Manchmal denkt man, es ist nichts los, und dann ist der Gastraum auf einmal voll“, sagt sie. Jetzt sind etwa 35 Gäste da.

Nachfüllbar, 22.15 Uhr

Rund 50 Leute sitzen an den Tischen und rauchen Shisha. Das Publikum ist eher jung. Die Stimmung ist gut, aber es ist schon recht neblig. Der Kellner sagt, am Wochenende sei es immer voll.

New Alaska Sportsbar, 22.30 Uhr

Etwa 20 Darter sind in der Vereinskneipe und werfen Pfeile. Die Anzahl der Gäste sei eigentlich immer mehr oder weniger gleich, da es sich nur um Freunde des Dartsports handelt, die zum Spielen kommen, erklärt die Chefin Manuela Meerpohl.

Bibulus, 22.45 Uhr:

21 Gäste sitzen an den Tischen und an der Theke. „Eigentlich ist es am Wochenende immer voll, aber bei dem schlechten Wetter, nach dem Feiertag und kurz vor der Kneipennacht sind heute nur wenige Leute da“, erklärt die Bedienung.

Pils Pub, 22.55 Uhr:

Der Besuch im Pils Pub fällt eher kurz aus. Die Kneipe wirkt gemütlich, aber es noch nichts los.

Monobar, 23 Uhr:

Keine Gäste auch in der Monobar. Offenbar üblich, denn; „Die Leute kommen bei uns immer erst später“, sagt der Kellner. „Heute dürfte es aber schwierig werden bei dem Dauerregen.“

Postkeller, 23.15 Uhr:

18 Gäste unterhalten sich angeregt an Tischen und an der Theke. André Wiese bestätigt die Aussagen der anderen. Normalerweise sei auch hier mehr los.

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