Ermittlungen

Nach Irrfahrt durch Meschede: Kein Verfahren gegen Busfahrer

Ein Bus der Linie R75 hatte sich in Meschede verfahren - mit Folgen.

Ein Bus der Linie R75 hatte sich in Meschede verfahren - mit Folgen.

Foto: Archiv

Meschede.   Mit Passagieren bog ein Linienbus zu einer Irrfahrt durch Meschede ab. Es folgten sogar Ermittlungen - sie sind jetzt eingestellt.

Mit Fahrgästen an Bord hatte sich der Fahrer eines Linienbusses Mitte Dezember in Meschede verfahren. Anschließend ermittelte auch noch die Polizei gegen ihn - wegen Unfallflucht. Allerdings: Das Verfahren ist jetzt eingestellt, wie die DB Westfalen-Bus mitteilte.

Der Mann saß am Steuer auf der Linie R75 von Bestwig nach Meschede. Ziel war eigentlich der Busbahnhof an der Le-Puy-Straße. Doch der Fahrer bog eine Straße zu früh ab: vor der Volksbank Sauerland in die Arnsberger Straße statt weiter über die Coventry-Brücke.

Knall beim Rückwärtsfahren

Die Straße dort wird schließlich zu schmal für lange Linienbusse. Deshalb musste der Fahrer nach einiger Zeit den Rückwärtsgang einlegen. Minutenlang rangierte er. Dann, beim Zurückfahren, wollen Zeugen einen lauten Knall gehört haben. Angeblich sollte der Mann einen Poller am Fußgängerweg getroffen und beschädigt haben.

Die Polizei ermittelte gegen ihn wegen Unfallflucht, weil er seine Fahrt fortgesetzt hatte. Die Beamten haben die Sache inzwischen eingestellt: Es sei keine übereinstimmende Spurenlage festgestellt worden, heißt es. Die Beschädigungen am Poller passen nicht zu dem Fahrzeug.

Kurz abgelenkt

Dem Arbeitgeber hat der Busfahrer inzwischen auch bekannt, warum er falsch abgebogen war: Sei sei kurz abgelenkt gewesen, dadurch habe die falsche Straße genommen. Konsequenzen hat die Irrfahrt für ihn nicht mehr.

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