Wetter

Nach „Sabine“ droht im HSK am Wochenende der nächste Sturm

Die Sonne scheint neben dunklen Regenwolken. Die Auswirkungen vom Sturmtief "Sabine" sind noch zu spüren.

Die Sonne scheint neben dunklen Regenwolken. Die Auswirkungen vom Sturmtief "Sabine" sind noch zu spüren.

Foto: Swen Pförtner / dpa

Meschede/Eslohe/Bestwig/Schmallenberg.  Nach dem Sturm ist vor dem Sturm: Am Wochenende könnte es im Hochsauerlandkreis wieder windig werden. Hier unsere Vorhersage.

Sturm „Sabine“ ist Geschichte. Nun begleitet uns zumindest ein wenig Winter in die letzten Tage dieser Arbeitswoche. Bereits zum Wochenende frischt der Südwestwind dann aber wieder stürmisch auf und bringt die sehr milde Luft zurück.

Das Wetter für das Ruhrtal

Trotz einiger Straßensperrungen und Einsätze für die Sicherheitsbehörden – der Sturm „Sabine“ am Sonntag und Montag war rund um das Ruhrtal weniger schadensträchtig als befürchtet. Dafür gab es zwei Gründe, die Dauer des Sturms und natürlich die maximalen Geschwindigkeiten. Diese erreichten an der Station Enste 77 km/h, ebenso am Fort Fun-Freizeitpark, am Städtischen Gymnasium Meschede haben wir 76 km/h gemessen. Diese Werte sind durchaus als normale Sturmwinde zu bezeichnen.

Bis zum Mittwoch hat der Wind nur langsam nachgelassen, am Donnerstag starten wir etwas ruhiger in den Tag. Bereits im Laufe des Vormittags kommen dann aber erneut Niederschläge auf, in etwas höher gelegenen Orten können rund fünf Zentimeter Schnee fallen. Unten im Ruhrtal kommen dagegen wohl nicht mehr als einige nasse Flocken an.

Bereits in der Nacht zu Freitag steigt die Schneefallgrenze dann über unsere Berglagen hinaus an, am Tag sind dann bei einigen Auflockerungen nur noch wenige Tropfen unterwegs. Das Wochenende startet mit einem Mix aus Sonne und Wolken und deutlich milder – bis zu 10°C sind am Samstag möglich. Für den Sonntag steht dann ein neuer Sturm auf dem Plan. Dazu regnet es teils kräftig und die Temperaturen steigen noch ein Stück an.

Das Wetter im Schmallenberger Sauerland

Auch im Schmallenberger Sauerland sind die im Vorfeld teils schlimmen Befürchtungen des Sturms nicht erfüllt worden. Die kräftigste Böe haben wir an unserer Station Skihütte Schanze mit 92 km/h gemessen, nur unweit der Schmallenberger Stadtgrenze erreichte der Kahle Asten mit 137 km/h allerdings exakt die gleiche Spitzenböe wie während Kyrill vor 13 Jahren. Mittlerweile ist es etwas ruhiger geworden, in den Hochlagen ist der Winter eingekehrt und selbst im Lennetal wurde es mit einigen Schneeschauern und Wintergewittern zumindest kurzzeitig mal weiß.

Diese dünne Schneedecke wird am Donnerstag nochmal aufgefrischt. Bis zu fünf Zentimeter Schnee sind in den Tälern möglich, in Jagdhaus und Schanze auch bis zu zehn Zentimeter, bereits am späten Abend beginnt es aber in allen Höhenlagen wieder zu tauen.

Am Freitag und Samstag haben wir es dann im Wesentlichen wieder mit Plusgraden zu tun, Samstag erreichen diese sogar bis zu 8 oder 9°C. Zumindest die Sonne zeigt sich aber zeitweise. Am Abend legt der Wind dann erneut deutlich zu und in der Nacht zu Sonntag schwingt er sich wieder zu Sturmstärke auf.

Am Sonntag selbst ist es dann regnerisch, sehr mild und stürmisch. Voraussichtlich werden die Geschwindigkeiten von „Sabine“ aber nicht erreicht. Die zum Start des Wochenendes bis zu 20 Zentimeter mächtige Schneedecke in Hochlagen schmilzt wieder dahin.

Trend für die nächste Woche

Auch am Montag hält das stürmische Wetter noch an. Mit Nordwestwinden gehen die Temperaturen aber erneut zurück und im Laufe des Tages fallen auf den Bergen wieder Schneeflocken. Von Dienstag bis Donnerstag ist es dann nasskalt, ab 600 m Höhe bildet sich zumindest eine dünne Schneedecke.

In den Tallagen bleibt es grün, bei einem Wechsel aus Sonne und Schneeregenschauern ist es ungemütlich. Zum Karnevalswochenende muss allgemein wieder mit milderem Wetter gerechnet werden, die Trends sind hier aber noch nicht ganz eindeutig.

Mehr unter www.wetter-sauerland.de.

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