Ortsumgehung

Ortsumgehung Bad Fredeburg: K 20 wird bald gesperrt

Projektleiter Raimund Köster von Straßen.NRW stellte den aktuellen Stand zur Ortsumgehung Bad Fredeburg vor.

Projektleiter Raimund Köster von Straßen.NRW stellte den aktuellen Stand zur Ortsumgehung Bad Fredeburg vor.

Foto: WP

Bad Fredeburg.  Wegen den Bauarbeiten muss voraussichtlich ab dem 1. März die K 20 gesperrt werden. Außerdem gibt es Infos zum aktuellen Stand der Ortsumgehung.

Es ist mittlerweile die fünfte Informationsveranstaltung zur Ortsumgehung Bad Fredeburg, in der Projektleiter Raimund Köster von Straßen.NRW die aktuellen Entwicklungen vorstellt. „Die Waldflächen wurden zum großen Teil schon gerodet, Teiche angelegt, Versorgungsleitungen umgelegt und mehr“, erklärte er.

Aktuell werden vier Brückenbauwerke gebaut, die bis zum Sommer fertig werden sollen - der Straßenbau folgt dann zum Schluss. Am 17. Februar sollen die Arbeiten zum sogenannten „Erdbau 2“ starten - an der B 511 beginnend über die Kreisstraße bis zum Kreuzweg. Es werden alle vorbereitenden Bodenarbeiten durchgeführt. Boden wird ab- oder aufgetragen. Zum Teil wird schwerlösbarer Fels erwartet, „auch Sprengarbeiten werden uns erwarten“, betont Köster. Weitere Bereiche im „Erdbau“ werden folgen. im Anschluss stehen die Straßenbauarbeiten und die Ausstattungen an.

Workshops geplant

Wegen den Bauarbeiten muss voraussichtlich ab dem 1. März die K 20 gesperrt werden, „vorausgesetzt das Wetter spielt mit“. Eine Umleitung erfolgt über Dorlar. Außerdem stört der Verlauf der B 511 bei einem Teil der Bauarbeiten, „wir werden sie an einem Teil im Bereich des Schwimmbads deswegen provisorisch verlegen müssen, bis die Ortsumgehung fertig ist. Es wird aber kaum zu Beeinträchtigungen führen, der neue Teil wird asphaltiert.“

Aktuell liegt die Umsetzung der Bauarbeiten für das 17,5 Millionen Euro-Projekt gut im Zeitplan. Im Laufe des Jahres sollen weitere Informationsveranstaltungen stattfinden. Außerdem sind jetzt erste Workshops geplant, um sich mit der Gestaltung des Ortes Bad Fredeburg zu beschäftigen. Am 25. März und am 19. Mai sollen dort auch Bürger Ideen im Kurhaus vorschlagen, wie sie sich ihren Ort in der Zukunft vorstellen. Vergangene Projekte und Ideen werden dabei mit einbezogen, betonte Ludwig Poggel. Es wird gemeinsam mit einem Planungsbüro gearbeitet, dass im Anschluss erste konkrete Pläne zusammenstellt.

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