Tiere

Schon wieder ein verletzter Uhu in Wenholthausen

 Der verletzte Uhu, der im Mai aus der Wenne gerettet wurde.

 Der verletzte Uhu, der im Mai aus der Wenne gerettet wurde.

Foto: Privat

Der Uhu, der im Mai aus der Wenne gerettet wurde, kann vermutlich nie wieder ausgewildert werden. Derweil gibt es ein weiteres verletztes Tier.

Wenholthausen. Der verletzte Uhu, der Mitte Mai in Wenholthausen aus der Wenne gerettet worden ist, kann immer noch nicht fliegen. Wie Wilfried Limpinsel von der Greifvogelstation Essenthoer Mühle mitteilt, sei fraglich, ob das Tier jemals wieder ausgewildert werden könne.

Und das hänge nicht nur damit zusammen, dass der Uhu nach wie vor flugunfähig sei. Derzeit sei das Tier einfach nicht wildbahntauglich, sagt er. Soll heißen: Der Uhr zeige keine Scheu vor Menschen - und solange er kein wildes Verhalten zeige, könne er definitiv nicht ausgewildert werden. Derzeit lebt das Tier zusammen mit anderen Artgenossen in der Essenthoer Mühle.

Weiteres verletztes Tier

Aufmerksame Anwohner aus Wenholthausen hatten ihm im Mai vermutlich das Leben gerettet. Das Tier hatte sich im Gestrüpp der renaturierten Wenne in der Nähe der Brücke im Ort verfangen und durch heftiges Flügelschlagen immer wieder vergeblich versucht, sich zu befreien. Derweil ist am heutigen Mittwoch ein weiterer verletzter Uhr am Radweg zwischen Wenholthausen und Eslohe gesichtet worden. Als Nicole Flemke von der Eichhörnchen- und Blichestation Bremke eintraf, war das Tier zunächst verschwunden. Sie hattet vermutet dass der Uhu von einem Radfahrer mitgenommen wurde. Kurze Zeit später allerdings wurde das Tier erneut gesichtet - an einem Steilhang. Dort hat es Flemke gerettet und erneut alles Nötige in die Wege geleitet.

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