Biervertrag

Schützen in Heinrichsthal/Wehrstapel setzen auf Warsteiner

Die neu- bzw. wiedergewählten Vorstandsmitglieder der St.-Josefs-Schützenbruderschaft mit dem Vorsitzenden Ludger Siepe (links im Bild).

Die neu- bzw. wiedergewählten Vorstandsmitglieder der St.-Josefs-Schützenbruderschaft mit dem Vorsitzenden Ludger Siepe (links im Bild).

Foto: Privat

Wehrstapel/Heinrichsthal.   Bei der Generalversammlung war auch der Vertrag zur Bierbelieferung ein Thema. Die St.-Josefs-Schützen bleiben beim Warsteiner.

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Die Generalversammlung der St.-Josefs-Schützenbruderschaft war gekennzeichnet durch einen harmonischen Verlauf . Es war für die Schützen rückblickend wieder ein Jahr mit vielen Aktivitäten, auch für die Dorfgemeinschaft von Heinrichsthal und Wehrstapel.

Deutlich wurde das durch die Berichte des 1. Vorsitzenden, Ludger Siepe, des 1. Hauptmannes, Holger Vollenberg und des Sozialwartes Elmar Schroller. Neben den Einsätzen „rund um die Schützenhalle“ kümmern sich die Schützen der zwei Züge um die örtlichen Kapellen und Wegekreuze sowie das Osterfeuer.

In seiner Begrüßung kam der 1. Vorsitzende, Ludger Siepe, auf den zuvor stattgefundenen Gottesdienst in der Kirche zu sprechen, in deren Verlauf insbesondere Pater Lucas gedacht wurde. Im Anschluss daran wurde im Turm der Kirche eine Gedenktafel für Pater Lucas angebracht, der aus Wehrstapel stammt und seit 1957 bis zu seinem tragischen Unfall 2013 in Brasilien tätig war. Für seine Arbeit wurde und wird jedes Jahr auf dem Schützenfest gesammelt.

Ein Leben lang treu

Pastor Michael Schmidt in seiner Predigt und Ferdi Lenze in seinen Gedenkworten erinnerten an Pater Lucas, der als Josef Dolle geboren wurde und der St.-Josefs-Schützenbruderschaft ein Leben lang treu war. „Er freute sich immer, wenn er auf seinem Heimaturlaub beim Schützenfest anwesend sein konnte“, so Ferdi Lenze.

Was die Schützenhalle angeht, so liegt in diesem Jahr mit der Neugestaltung des Außenbereiches am Eingang, mit Maßnahmen der Beleuchtung und des Anstriches sowie die Anschaffung neuer Tische der Schwerpunkt mehr auf Erhaltung und Verschönerung der Halle.

Als positiv wurde bewertet, dass erstmalig das alle fünf Jahre stattfindende Kaiserschießen als eigenständige Veranstaltung vor dem eigentlichen Schützenfest stattfand.

„Oldie Fete“ hilft bei der Finanzierung

Alle Aktivitäten der Bruderschaft finden auf einer soliden Finanzlage statt, wie der 1. Kassierer, Harald Spork, mitteilte. Dazu trägt weiterhin die „Oldie Fete“ bei, erstmals mit einem neuen DJ. Sie hat auch weiter einen festen Platz im Terminkalender.

Angeregte Diskussionen gab es um den von den zwei Zugführern David Lenze und Sebastian Kramer gestellten Antrag auf den Wegfall der Position der Fähnriche im Vorstand. Vorausgegangen waren Diskussionen in der Zugversammlung sowie des Vorstandes. Hier beschloss die Versammlung für einen Versuchszeitraum von drei Jahren, dass die Fahnen jeweils von Beisitzern im Vorstand getragen werden. Die Zahl der Beisitzer wurde entsprechend erhöht. Sollte sich dies bewähren, soll darüber endgültig entschieden werden.

Mit Brauereien verhandelt

Auch in den nächsten Jahren wird auf Schützenfest sowie bei Veranstaltungen in der Halle Warsteiner in den Gläsern sein. Der Vorstand hatte wegen eines neuen Bierlieferungsvertrages Angebote verschiedener Brauereien eingeholt.

Diese wurden eingehend dargestellt. Ausschlaggebend für die Warsteiner Brauerei war die bewährte langjährige Partnerschaft mit der Brauerei sowie das Gesamtpaket, was einfach schlüssig gewesen sei, so der 2. Kassierer, Markus Hanses, der die Ergebnisse der Verhandlungen mit erläuterte.

Die Entscheidung des Vorstandes fand ohne förmliche Abstimmung große Zustimmung. Einen etwas weiteren Blick in die Zukunft gab es mit dem Hinweis auf das Jubiläumsschützenfest 2023 und der bis dahin zu erstellenden neuen Chronik.

Wiedergewählt und neu gewählt wurden Daniel Thamm als 2. Vorsitzender, Markus Hanses als 2. Kassierer und Jörg Sieburg als 2. Geschäftsführer. Zum stellvertretenden Hauptmann gewählt wurde Christoph Heckmann, zu stellvertretenden Zugführern Kristof Gudera und Tim Nonnweiler. Als Beisitzer wurden darüber hinaus gewählt: Wolfgang Dietrich, Kevin Schäfer, Dirk Hombeck, Michael Kraft, Hermann Luges, Joshua Koch sowie Marcell Büngener.

Das Zugschießen gewann mit 29 Ringen Christoph Heckmann und mit 26 Ringen Tim Nonnweiler bei den Jungschützen.

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