Amok-Alarm

Amok-Alarm: Schulverbot für 18-Jährigen in Meschede

Das Berufskolleg Meschede: Hier ereignete sich am Mittwoch der Vorfall mit dem bewaffneten Schüler.

Das Berufskolleg Meschede: Hier ereignete sich am Mittwoch der Vorfall mit dem bewaffneten Schüler.

Meschede.   Das Berufskolleg Meschede hat erste Konsequenzen nach dem Amok-Alarm gezogen: Ein 18-Jähriger darf vorerst nicht mehr die Schule besuchen.

Nach dem Amok-Alarm hat auch das Berufskolleg Meschede reagiert: Der 18 Jahre alte Syrer darf bis auf Weiteres die Schule nicht mehr besuchen. Das teilte Schulleiter Carsten Placht auf Anfrage mit. Er nutzte damit eine Möglichkeit des Schulgesetzes, wenn der Schulfrieden gefährdet ist. Über die weitere schulische Zukunft des 18-Jährigen hätten dann die schulinternen Gremien zu entscheiden. Im Fall des 23-Jährigen werde abgewartet, wie dessen Beteiligung aussehe.

Schulpsychologen im Einsatz

Unsicherheit herrsche, sagte Placht: „Es bleibt ein latentes Gefühl wegen der verschwundenen Waffe. Das trägt nicht zur Beruhigung bei.“ Am Berufskolleg standen am Donnerstag Schulpsychologen als Gesprächspartner zur Verfügung: Ihre Angebote wurden von Schülern und Lehrern angenommen.

Der Unterricht verlief „normal“, soweit das nach dem Vorfall vom Mittwoch möglich war: „Feste Strukturen tun gut“, sagte der Schulleiter – die Lehrer gingen aber, wenn von Schülerseite gewünscht, flexibel darauf ein, über den Vorfall zu sprechen.

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