ComedyArts

Betti Ixkes bastelt schon am ComedyArts 2020 in Moers

Die künstlerische Leiterin des ComedyArts Festivals, Betti Ixkes.

Die künstlerische Leiterin des ComedyArts Festivals, Betti Ixkes.

Foto: Ulla Michels / FUNKE Foto Services

Moers.  Die künstlerische Leiterin Betti Ixkes ist nach ihrem ersten ComedyArts Festival in Moers mit sich im Reinen. Für 2020 hat sie schon Ideen.

Das Comedy Arts Festival ist rum. Die künstlerische Leiterin Betti Ixkes hat sich am Montag gegönnt, ein bisschen länger schlafen. In einer ersten Einschätzung ist die Krefelderin mit ihrer Premiere in Moers zufrieden: „Mir geht’s richtig gut.“ Auch sie hat eine Überraschung erlebt: „Das Moerser Publikum ist schon besonders. Es ist sehr offen für Neuerungen und lässt sich begeistern.“ Für Irritationen zu sorgen – etwa mit der Verpflichtung von DonGnu – gehört aus ihrer Sicht zu ihrem Job.

Auch wenn der Sonntag in der Tat nur sehr mäßig besucht war, ist sie mit sich im Reinen. Außerdem: „Das war zu erwarten. Erstens bin ich die Neue, zweitens kann man so eine abendfüllende Show im Vorfeld in keine Schublade stecken, sie hat kein Prädikat. Da gehen die Leute zögerlich dran. Aber es war mir eine Herzensangelegenheit. Und jeder, der da war, wird wissen, er war zur richtigen Zeit am richtigen Ort.“ Da hoffe sie nur, dass genau jene nun auch in ihrem Bekannten- und Verwandtenkreis Werbung für einen neuen, etwas anderen Comedy-Sonntag machen. Es gelte ja auch erst mal, aus dem Trott der vergangenen Jahre herauszukommen, als am Sonntag immer fernsehbekannte Namen präsentiert wurden.

Sie dagegen wolle sich auch im nächsten Jahr wieder mehr den Nischen zuwenden: „Ich habe so viele Ideen im Kopf. Da muss man aber halt sehen, ob die umsetzbar sind.“ Dabei geht es nicht nur ums Budget, sondern auch um Organisatorisches. In ihren Gedankenspielen würde sie gerne die eine oder andere Produktion außerhalb der Eventhalle präsentieren. „Wenn ich nur die Halle bespiele, schränke ich mich ja bei der Programmgestaltung ein. Die Möglichkeiten sind begrenzt. Da kann ich nichts zeigen, das mit feiner Mimik funktioniert, die man ab der 23. Reihe überhaupt nicht mehr erkennen kann. Aber da gibt es so tolle Sachen.“ Für die kommenden Festivals hat sich sich auf den Aufgabenzettel schrieben: „kleine Formate mit mehr Brisanz“.

Wie das präzise aussehen kann, wird Betti Ixkes schon am Ende des Jahres wissen: „Bis dahin will ich das Programm für 2020 eingetütet haben.“

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