Bürgerhaus in Moers

Die Sanierung des Moerser Peschkenhauses ist gesichert

Heinz-Adolf Janßen, Vorstandsvorsitzender Bürgeraktiengesellschaft, Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher, Monika Jaklic, stellv. Vorsitzende Kunstverein Peschkenhaus, Mona Wehling von der NRW-Stiftung und Bürgermeister Christoph Fleischhauer bei der Übergabe der Förderzusagen für das Peschkenhaus.

Heinz-Adolf Janßen, Vorstandsvorsitzender Bürgeraktiengesellschaft, Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher, Monika Jaklic, stellv. Vorsitzende Kunstverein Peschkenhaus, Mona Wehling von der NRW-Stiftung und Bürgermeister Christoph Fleischhauer bei der Übergabe der Förderzusagen für das Peschkenhaus.

Foto: Markus Joosten / FUNKE Foto Services

Moers.  Das Peschkenhaus in Moers kann mit Hilfe der NRW-Stiftung ein sicheres Fundament bekommen. Mitte September soll die aufwendige Sanierung starten.

Die Zukunft des Peschkenhauses ist endgültig gesichert. Am Freitagmorgen besuchten Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher und Mona Wehling von der NRW-Stiftung das Bürgerhaus in der Moerser Innenstadt und überreichten die Förderzusagen über jeweils 80.000 Euro, mit denen das Peschkenhaus wieder auf ein sicheres Fundament gesetzt werden soll. Im vergangenen April musste die Bürgeraktiengesellschaft das Haus schließen, nachdem die stellvertretende Vorsitzende des Kunstvereins, Monika Jaklic, Risse in den Wänden des Erdgeschosses entdeckt hatte.

Eine Untersuchung ergab, dass das alte Gebäude einsturzgefährdet ist, da das Fundament nachgegeben hatte. Sämtliche Ausstellungen und Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Im Anschluss an diese Hiobsbotschaft setzte sich allerdings eine kommunikative Kettenreaktion in Gang, an deren Ende sehr schnell feststand, dass die NRW-Stiftung den Großteil der insgesamt 190.000 Euro teuren Sanierung übernimmt.

Das Zusammenwirken zwischen Bürgeraktiengesellschaft, Stadt und Land hob die Regierungspräsidentin hervor, lobte aber vor allem das Engagement, mit dem Bürgeraktiengesellschaft und Kunstverein das Peschkenhaus mit Leben füllen. Letztlich gebe man das Geld, das in Steine fließe, „nie wegen der Steine“, sondern wegen der Menschen. Mona Wehling, in der NRW-Stiftung Leiterin des Bereichs Heimat- und Kulturpflege, lobte das Engagement aller Beteiligten ebenfalls und machte dem Bürgerhaus in der Innenstadt darüber hinaus eine Liebeserklärung. Es gebe Projekte, „in die verknallt man sich schnell“, sagte Wehling. Und nur wenige könnten es in dieser Hinsicht mit dem Peschkenhaus aufnehmen. Das soll nun schnellstmöglich saniert werden. Sechs Segmentpfähle sollen die Gewölbedecke und die darüber liegenden Geschosse zukünftig absichern. Der Vorsitzende der Bürgeraktiengesellschaft, Heinz-Adolf Janßen, hofft, dass die Bauarbeiten Mitte September beginnen können. Eine Begehung in der kommenden Woche werde Aufschluss geben.

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