Kirmes

500.000 Besucher erwartet: Die Moerser Kirmes ist gestartet

Die Kirmes ist gestartet.

Die Kirmes ist gestartet.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Moers.  Am Freitagnachmittag ist die Moerser Kirmes eröffnet worden: Besonders spektakulär ist die Riesenschaukel „Konga“. Die Infos in der Übersicht.

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Das Riesenrad steht bereits länger auf dem Friedrich-Ebert-Platz, am Freitagnachmittag ist es dann soweit gewesen: Bürgermeister Christoph Fleischhauer hat nach dem Fahnenmarsch der Schausteller die Moerser Kirmes 2019 eröffnet – sie dauert bis zum kommenden Dienstag (3. September). Zum Abschluss gibt es traditionell ein Feuerwerk am späten Dienstagabend ab ca. 22 Uhr. Eine halbe Million Besucher werden in diesem Jahr wieder – im Bereich der Innenstadt von Friedrich-Ebert-Platz über Homberger Straße zum Neumarkt und Kastellplatz – erwartet. Wir haben die wichtigsten Infos zusammengestellt.

Was ist die Dschungel-Riesenschaukel „Konga“?

45 Meter hoch fliegt die Dschungel-Riesenschaukel „Konga“ mit rund 120 Stundenkilometern Geschwindigkeit in den Himmel über Moers. „Das ist echter Nervenkitzel“, versichert Michael Birr, Geschäftsführer von Moers Marketing. Natürlich hat er die Gondel des spektakulären Fahrgeschäftes, das sich um die eigene Achse dreht, während die Beine der Fahrgäste frei in der Luft baumeln, selbst getestet.

„Und ich habe schon lange versucht, dieses Fahrgeschäft für die Moerser Kirmes zu bekommen“, gesteht der Marketing-Geschäftsführer. In diesem Jahr hat er es endlich geschafft, so dass sich nun alle Adrenalin-Freunde unter den Moerser Kirmesbesuchern auf diese alle Sinne durcheinander wirbelnde Attraktion freuen dürfen.

Welche Fahrgeschäfte gibt es noch?

Insgesamt erwarten die rund 500.000 kleinen und großen Besucher der Moerser Kirmes sechs Fahrgeschäft-Premieren an den fünf Kirmestagen in der Innenstadt. Die spektakuläre Riesenschaukel „Konga“ des Münchener Schaustellers Sebastian Küchenmeister ist nur eine davon. Erstmals werden in Moers auch der Kettenflieger „Sky Dance“, der sich ebenfalls in 45 Metern Höhe dreht, das „Scary House“, eine Geisterbahn mit leibhaftigen Erschreckern, das Hochgeschwindigkeitserlebnis „Jetlag The Ride“, die „Time Maschine“ mit 42 Umdrehungen in der Minute, sowie der „Chaos Airport“ – und es ist nicht der neue Berliner Flughafen gemeint – erlebbar sein.

Die letzten drei Attraktionen sind dabei nicht nur in Moers eine Neuheit. „Sie sind ganz neu und erst seit diesem Jahr überhaupt in Deutschland auf Tour“, sagt Michael Birr. Und solche Fahrgeschäfte direkt im ersten Jahr in der Grafenstadt dabei zu haben, „zeigt auch, welchen Stellenwert unsere Kirmes im Land hat“, ist der Marketing-Geschäftsführer überzeugt.

Worauf können sich Kinder bei der Kirmes in Moers freuen?

Rasantes Erlebnis und Fahrspaß stehen aber nicht nur für Jugendliche und Erwachsene auf dem Kirmes-Programm. Natürlich gibt es auch neues für die kleineren Kinder, wie beispielsweise die Bauernhofreise „Kuhnos Farm“ oder die „Sieben Himmelfahrten“

Welche Programmpunkte gibt es noch?

Himmlisch wird es in diesem Jahr übrigens ganz besonders auf der Kirmes. „Und das liegt nicht nur daran, dass wir besonders hohe und große Fahrgeschäfte dieses Mal hier haben“, meint Michael Birr. Die Moerser Kirmes, die sich gerne auch als traditionelle Kirmes versteht, besinnt sich erstmals auch direkt ihrer ursprünglichen Wurzeln: Kirmes als kirchliche Tradition, die aus der Kirchweihe entstand. Einen Gottesdienst mitten im Kirmestreiben zu feiern, sei daher eigentlich naheliegend, meint der Marketing-Geschäftsführer.

Am Sonntag, 1. September, um 10 Uhr wird dieser dann ökumenisch gefeiert: im Autoscooter auf dem Neumarkt, gestaltet von der evangelischen Pfarrerin Christiane Münker-Lütkehans und dem katholischen Dechant Herbert Werth.

„Wir holen dann den Himmel auf die Erde“, sagt die Pfarrerin. Und ihr katholischer Kollege ergänzt: „Wir warten dieses Mal nicht darauf, dass die Menschen zu uns kommen, sondern wir gehen dahin, wo die Menschen sind und Spaß haben und machen Kirche wieder und anders erlebbar.“

Neue und spektakuläre Attraktionen und auch gastronomische Angebote – vom veganen Eis bis zum Stand mit Nudeln aus dem Parmesanlaib, aber eben auch viele traditionelle Schaustellerangebote, Fahrgeschäfte und Attraktionen – vom Hau-den-Lukas über das Riesenrad oder eine Blumenauktion und bis hin zum Fahnenmarsch – seien es eben, die das Moerser Kirmesgeschehen ausmachten, meint Michael Birr. „Und die sie weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt und beliebt machen.“

Termine und Öffnungszeiten:

  • Öffnungszeiten: Freitag 17 bis 24 Uhr, Samstag: 14 bis 24 Uhr, Sonntag: 11 bis 24 Uhr, Montag: 11 bis 24 Uhr, Dienstag: 14 bis 22 Uhr.
  • Am Freitag, 30. August, um 16 Uhr hat das fünftägige Kirmesspektakel in der Moerser Innenstadt mit dem Fahnenmarsch der Schausteller vom Neumarkt zum Friedrich-Ebert-Platz begonnen. Um 17 Uhr schließt die offizielle Eröffnung durch Bürgermeister Christoph Fleischhauer an.
  • Am Sonntag, 1. September, um 10 Uhr können Kirmesbesucher den ökumenischen Autoscooter-Gottesdienst auf dem Kastellplatz erleben. Am Montag, 2. September, ab 11 Uhr steht der traditionelle Frühschoppen an.
  • Ab 12 Uhr appelliert Moers Marketing-Geschäftsführer Michael Birr noch einmal an alle Moerser Unternehmer die Geschäfte ruhen zu lassen und mit ihren Mitarbeitern auf der Kirmes zu feiern.
  • Und zum Abschluss der Moerser Kirmes wird am Dienstag, 3. September, um 22 Uhr – „trotz Feinstaubdiskussionen andernorts“, so Birr – das traditionelle Höhenfeuerwerk den Himmel über der Stadt erleuchten.
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