Schule

Kamp-Lintforts CDU-Fraktionschef kritisiert Schulplanung

Der Kamp-Lintforter CDU-Fraktionschef Simon Lisken.

Der Kamp-Lintforter CDU-Fraktionschef Simon Lisken.

Foto: Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services

Kamp-Lintfort.  CDU-Fraktionschef Simon Lisken hält die Schulplanung für zu kurz gegriffen. Planungen für neue Standorte hängen entscheidend von einem Punkt ab.

Von der CDU gab es in der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport am Mittwoch heftige Kritik an der Schulplanung der Verwaltung.

Angesichts steigender Schülerzahlen müsse man sich in Kamp-Lintfort auch über neue Grundschul-Standorte Gedanken machen, forderte CDU-Fraktionschef Simon Lisken: „Wir planen nicht im voraus, obwohl wir jetzt die Zahlen haben“, so Lisken. Aus seiner Sicht seien die Raumerweiterungen an der Ernst-Reuter-Schule und der Grundschule am Pappelsee nicht ausreichend. Fraktionskollege Ulrich Lewark gab zu bedenken, dass der Bund in fünf Jahren den Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz realisieren wolle: „Wir bitten Sie, den eigenen Zahlen und dem was kommt, gerecht zu werden.“

Eine Toilettenanlage ist seit Jahren Thema

Dezernent Christoph Müllmann verwies auf die angespannte Haushaltslage: „Wir müssen von Jahr zu Jahr planen.“ Nichts sei ausgeschlossen, sagte er mit Blick auf neue Grundschulstandorte. Gleichzeitig verwies er aber auch darauf, dass man mit dem Ausbau von Schulstandorten gute Erfahrungen gemacht habe.

Beim geplanten Ausbau des Schulzentrums Kamper Dreieck bat die SPD-Fraktion darum, nach dem ersten Bauabschnitt den Bau der zentralen und beaufsichtigten Toilettenanlage für beide Schulen in der weiteren Planung vorzuziehen. Auch Alexander Winzen, Schulleiter am Georg-Forster-Gymnasium und Sprecher für die Schulen im Ausschuss, stützte den Vorschlag. Seit neun Jahren sei der Bau einer zentralen Toilettenanlage Thema. Und: „Wenn die jetzigen Anlagen nicht mehr gebraucht werden, gewinnen wir auch zusätzlichen Raum.“

Als dringlich sieht die SPD auch mehr IT-Betreuung an den Schulen. Eine gute Betreuung der IT durch Fachleute sei extrem wichtig, so die Sozialdemokraten. Der vorhandene Mitarbeiter sei aber mit der Betreuung der gestiegenen Anzahl der Geräte an seiner Kapazitätsgrenze angelangt. Dezernent Christoph Müllmann signalisierte, dass in diesem Bereich eine weitere Stelle geschaffen werden soll.

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