Spielplätze

Neukirchen-Vluyn macht weitere Spielplätze attraktiver

Die Bänke auf dem Spielplatz sind wenig einladend.

Die Bänke auf dem Spielplatz sind wenig einladend.

Foto: sovo

Neukirchen-Vluyn.  Der Spielplatz zwischen Glogauer- und Hirschberger Straße sieht wenig einladend aus. Es soll aber noch in diesem Jahr etwas passieren, heißt es.

Es sieht so aus, als hätte auf diesem Spielplatz lange niemand mehr gespielt. Ein Sandkasten erinnert eher an ein unbearbeitetes Beet, die Wippschaukeln haben auch schon bessere Tage gesehen, und um die Mülleimer zu finden, muss sich der geneigte Nutzer auf eine Expedition tief in die Büsche begeben.

Es gebe doch Kinder in der Gegend, erzählt ein Anwohner aus dem Quartier Petershof, der regelmäßig an diesem Spielplatz vorbeigeht und sich über den Zustand der Fläche ärgert. „Das muss attraktiver werden“, findet er und erzählt auch von Beobachtungen, dass das herabgefallene Laub einfach mit Laubbläsern unter die Büsche geblasen werde. Seine Kritik komme aber offenbar nicht an.

Arbeiten beginnen noch in diesem Jahr

Nun zählt der Spielplatz zwischen Glogauer Straße und Hirschberger Straße zu den eher kleineren in der Stadt und ist vermutlich nur in der unmittelbaren Nachbarschaft bekannt. Aber: Es soll sich jetzt tatsächlich etwas tun.

„Der Zustand muss geändert werden“, unterstreicht Ulrike Reichelt, die Leiterin des Stadtmarketings, auf Nachfrage der NRZ. Es werde „definitiv in diesem Jahr“ an dem Platz gearbeitet, fährt sie fort und erklärt, dass die Spielplätze nach Kategorien eingeteilt sind. Der in Rede stehende Platz ist ein Quartiersspielplatz für Kinder im Alter von null bis fünf Jahren. Heißt: Die Stadt geht von einem Einzugsgebiet von rund 200 Metern aus. Das wiederum bedeutet, dass er eine Existenzberechtigung hat, obwohl auch die Spielplätze an der Etzoldstraße und an der Waldenburger Straße nicht so weit weg sind.

Geld für die Spielplatzpflege ist im Haushalt eingestellt

Laut der Statistiken gibt es genug Kinder, um den Platz wieder in Stand zu setzen, erklärt Ulrike Reichelt weiter. Insofern sei der Einwand des Einwohners sehr richtig. Wann genau die Arbeiten beginnen, könne sie nicht sagen. Es sei aber per se eine bestimmte Summe für die Spielplatzpflege im Haushalt eingestellt. Reichelt spricht von rund 90 Spiel- und Bolzplätzen in der Stadt. „Wir haben ja im Umfeld einiges gemacht“, sagt sie.

Und weiter ruft sie zum Mitmachen auf: „Wir suchen auch immer wieder Spielplatzpaten.“ Wer sich dafür interessiert, kann sich telefonisch bei der Stadtverwaltung melden: 02845/391-230.

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