Rocknacht Moers

Tolle Party-Stimmung bei der neuen Rocknacht in Moers

Schon vor der Enni-Eventhalle herrscht ausgelassene Stimmung. Drinnen geht es zur Sache, drei Bands spielen.

Schon vor der Enni-Eventhalle herrscht ausgelassene Stimmung. Drinnen geht es zur Sache, drei Bands spielen.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Moers.  Über 1000 Musikfreundinnen und -freunde kommen zum Cover-Konzert in die Enni-Eventhalle. Sick’s Pack-Frontmann Stefan: Sind das noch Stimmbänder?

Wummernde Bässe, hämmerndes Schlagzeug, jubelnde Gitarren waren schon von weitem zu hören. Am Samstag gab es wieder eine Moerser Rocknacht. Das Event ließen sich viele Musikfreunde aus Moers und Umgebung nicht entgehen.

Die Rocknacht gab es nicht als Freiluft-Spektakel, sondern bereits zum zweiten Mal in der Enni-Eventhalle, aber mit einem großen gastronomischen Außenbereich: „Dies garantiert zum einen Wettersicherheit, zum anderen kann jeder an der frischen Luft Bier trinken, mit Freunden klönen und trotzdem Musik hören“, erklärte Dirk Aberfeld, gemeinsam mit Michael Zajuntz Veranstalter des Abends.

„Wir fühlen uns hier draußen sehr wohl“, bestätigte eine Freundes-Clique aus Moers, die sich um einen der vielen Stehtische geschart hatte. Aber auch die Bandauswahl sorgte dafür, dass jeder Rock-Fan auf seine Kosten kam. Zwar nicht ganz die erhofften 2000, aber immerhin über 1000 Besucher, nicht nur aus Moers, ließen sich von fast sieben Stunden Livemusik locken.

In diesem Jahr wechselten sich Rockhouse, Fake und Sick’s Pack, drei Coverbands aus Dinslaken und dem Raum Krefeld, auf der Bühne ab. Die etwas undankbare Rolle des Aufwärmens hatte Rockhouse übernommen, eine Aufgabe, die sie jedoch mit Vollgas löste. Mit ehrlicher Musik, Deutschrock und romantischen Klassikern wie „Purple Rain“ und „Without You“ war es danach für Fake leicht, die große Tanzfläche vor der Bühne zu füllen.

Vielen Besuchern noch vom letzten Jahr bekannt, hatten Sick’s Pack anschließend quasi ein Heimspiel. Zwei Stunden lang rockten die fünf erfahrenen Musiker mit eigenen Top-Hit-Versionen, vornehmlich der 80er Jahre, die Bühne. Ein abwechslungsreiches Programm, in dem neben Hardrock auch Schmusesongs nicht fehlten, wobei bunte Luftschlangen von der Decke der Eventhalle fielen.

Songs, bei denen vor allem Frontman Stefan stimmlich alles gab. Ein außergewöhnlicher Sänger, der, wie einige faszinierte Zuhörer vermuteten, „statt Stimmbänder, Stahlseile“ zu haben schien. „Everybody needs Somebody“ war einer der letzten, vom Publikum mit viel Beifall quittierten, Sick’s Pack-Songs.

Um 1 Uhr war die gelungene Veranstaltung zu Ende. Bis 2021 läuft der Vertrag, und Zajuntz und Aberfeld wollen Jahr für Jahr immer wieder neue Akzente setzen. „Im nächsten Jahr, am dritten August-Wochenende, wird es wieder eine Moerser Rocknacht geben“, versprach Michael Zajuntz. „Wir freuen wir uns schon jetzt darauf“, so der Kommentar der eingefleischten Rock-Fans.

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