Verkehrsunfall

Unfall-Baustraße in Neukirchen-Vluyn kann nicht einfach weg

Eine Beschilderung war angeordnet.

Eine Beschilderung war angeordnet.

Foto: Ulla Michels / FUNKE Foto Services

Neukirchen-Vluyn.  Die Politik in Neukirchen-Vluyn hat erneut über den Unfall besprochen, bei dem ein 15-Jähriger verletzt worden ist. Es ging um die Baustraße.

Der 15-Jährige, der Ende Juni auf dem Schulweg mit dem Fahrrad von einem Lastwagen erfasst worden ist, befindet sich nach Angaben der Polizei nicht mehr in Lebensgefahr. Mehr war aus Rücksicht auf die Eltern über den Zustand des Jungen nicht zu erfahren. Derweil hatte sich die Politik zuvor erneut mit dem Unfall, der sich im Kreuzungsbereich der Baustraße in Richtung Niederberg mit dem Radweg ereignet hat, beschäftigt. In der letzten Ratssitzung beantwortete Bürgermeister Harald Lenßen einen Fragenkatalog der SPD-Fraktion.

Lenßen wies im öffentlichen Teil darauf hin, dass das polizeiliche Ermittlungsverfahren, in dem die Stadt als Zeugin angehört werde, noch nicht abgeschlossen sei. Er sehe sich „selbstverständlich einer ordnungsgemäßen Schulwegsicherung verpflichtet“. Mit Blick auf die Genehmigung der Baustraße verwies Lenßen auf den städtebaulichen Vertrag, den der Rat im September 2017 beschlossen habe. So einfach schließen lässt sich die Baustraße offenbar nicht. „Der Investor hat einen vertraglich gesicherten Anspruch auf Erreichbarkeit seines Baugebietes über die Baustraße“, sagte Lenßen, auch hier mit Verweis auf einen Ratsbeschluss. Eine Umlegung der Baustraße sei nicht vertragskonform. Ferner gab er einen Überblick, wann Auflagen überprüft wurden, Hinweise eingingen und welche Maßnahmen angeordnet wurden. (sovo)

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