Freizeit

US-Trampolinpark zieht in die Sporthalle in Moers-Meerbeck

Geschäftsführer Yüksel Evsen in der ehemaligen Sporthalle an der Bismarckstraße 110. Die mehr als 3000 Quadratmeter große Halle wird derzeit zu einem „Superfly“-Trampolinpark ausgebaut. Noch in diesem Jahr soll er eröffnet werden.

Geschäftsführer Yüksel Evsen in der ehemaligen Sporthalle an der Bismarckstraße 110. Die mehr als 3000 Quadratmeter große Halle wird derzeit zu einem „Superfly“-Trampolinpark ausgebaut. Noch in diesem Jahr soll er eröffnet werden.

Foto: Volker Herold / FUNKE Foto Services

Moers.  An der Bismarckstraße entsteht derzeit ein Ableger der „Superfly“-Kette. Noch in diesem Jahr soll’s losgehen. Es werden schon Mitarbeiter gesucht.

Die Sporthalle an der Bismarckstraße wird zur Flugzone. In die mehr als 3000 Quadratmeter große ehemalige Tennishalle soll noch in diesem Jahr ein Ableger der aus den USA stammenden Trampolinpark-Franchise-Kette „Superfly“ ziehen. Wann an der Bismarckstraße endgültig gesprungen werden kann, ist nicht ganz klar, noch ist weit und breit kein Trampolin in der Halle zu sehen, die fest in Handwerkerhand liegt; sie sägen, hämmern, bohren und flexen derzeit fleißig. Die Wand an der Stirnseite der Halle hat erst am Wochenende einen schwarzen Anstrich verpasst bekommen, auf dem bei der Eröffnung das Graffiti einer englischen Künstlergruppe prangen soll. Die Trampoline befinden sich derzeit noch in der Produktion.

Bis zu 60 Mitarbeiter werden gesucht

„Das gesamte Projekt ist erst vor drei Monaten gestartet“, sagt Geschäftsführer Yüksel Evsen, der aber schon jetzt Mitarbeiter sucht, die in der Trampolinhalle arbeiten möchten – Aushilfen ebenso wie fest Angestellte. Bis zu 60 Beschäftigte sollen es laut Evsen werden, so viele Mitarbeiter werde man benötigen, um sämtliche Bereiche und Arbeitsschichten in dem Sprungtempel abzudecken, in dem maximal bis zu 199 Springer pro Stunde zugelassen werden sollen.

Acht bis zehn Stunden soll die Trampolinhalle täglich geöffnet sein, an Wochenenden und vor den Feiertagen eventuell auch bis 22 oder 23 Uhr, das hänge aber von der Nachfrage ab, sagt der Geschäftsführer, der verschiedene Sprung- und Spielbereiche für unterschiedliche Altersklassen sowie ein Restaurant ankündigt. Auch Tagungsräume soll es geben. Die sind derzeit allerdings nur zu erahnen. Man werde sich zeitlich aber nicht unter Druck setzen lassen, sagt Yüksel Evsen, wichtiger sei, dass der Start reibungslos funktioniere.

Ein britisches Unternehmen wollte 2017 dort einen Hüpfpark einrichten

Es ist bereits der zweite Versuch, in der ehemaligen Sporthalle an der Bismarckstraße in Meerbeck einen Trampolinpark zu installieren. Vor rund zwei Jahren wollte die britische Airhop-Kette dort einziehen, sprang am Ende aber doch ab und orientierte sich stattdessen Richtung Augsburg. In der bayerischen Stadt ist allerdings offenbar bis heute kein Airhop-Hüpfpark entstanden. In seinem Internetauftritt präsentiert das Unternehmen bislang drei Hallen: in Essen, Düsseldorf und in München.

Der Moerser „Superfly“-Geschäftsführer Yüksel Evsen ist sich unterdessen sicher, dass das Projekt in der Halle an der Bismarckstraße erfolgreich anlaufen wird. Nicht weniger als „die innovativste Trampolinhalle Nordrhein-Westfalens“ soll seiner Ankündigung nach dort entstehen. Auch wenn die Trampoline noch etwas auf sich warten lassen.

>>> Wer möchte mitarbeiten?

Neun Superfly-Standorte gibt es bereits in Deutschland, unter anderem in Duisburg, Düsseldorf, Bielefeld und Dortmund. Wer in Moers arbeiten möchte, kann sich beim Geschäftsführer melden. Wünschenswert wären Offenheit, Flexibilität und nach Möglichkeit Erfahrung im Bereich Freizeitparks. Kontakt: yukselevsen@gmail.com,
0172/29 834 34.


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