Jugendzentrum Klingerhuf

Verstärkung im Jugendzentrum Klingerhuf in Neukirchen-Vluyn

Im Jugendzentrum Klingerhuf haben (von links nach rechts) Sascha Kellers (pädagogischer Mitarbeiter) Studentin Monique Schnier, Jennifer Witt (pädagogische Mitarbeiterin), Teamkoordinator Daniel Neumann und Studentin Mandy Schmidt immer ein offenes Ohr für Kinder und Jugendliche.

Im Jugendzentrum Klingerhuf haben (von links nach rechts) Sascha Kellers (pädagogischer Mitarbeiter) Studentin Monique Schnier, Jennifer Witt (pädagogische Mitarbeiterin), Teamkoordinator Daniel Neumann und Studentin Mandy Schmidt immer ein offenes Ohr für Kinder und Jugendliche.

Foto: Ulla Michels / FUNKE Foto Services

Neukirchen-Vluyn.  Sozialpädagoge Daniel Neumann ist ins Jugendzentrum Klingerhuf in Neukirchen-Vluyn zurückgekehrt. Gerade werden die Ferienspiele geplant.

Seit Januar 2020 gibt es ein neues und doch bekanntes Gesicht im Jugendzentrum Klingerhuf. Daniel Neumann übernimmt die Position als Teamkoordinator. Schon früher arbeitete der Sozialpädagoge mehrere Jahre in der Einrichtung. Jetzt kommt er als Unterstützung für Leiterin Karin Braun zurück. Zusammen mit den hauptamtlichen Mitarbeitern Sascha Kellers und Jennifer Witt sowie den studentischen Hilfskräften Mandy Schmidt und Monique Schnier ist er Bestandteil des Teams und damit Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche.

Denn genau darum geht es beim Jugendzentrum Klingerhuf: Jungen Menschen im Alter von sechs bis 18 Jahren einen Ort zu geben, an dem sie sich mit Freunden treffen können, um zu spielen oder zu reden und einfach sie selbst sein. Auch jene, die vielleicht noch nicht genau wissen, wer sie sind, hätten durch das vielseitige Programm im Klingerhuf die Möglichkeit, sich besser kennenzulernen, sich zu entwickeln und „gut drauf“ zu sein, versichern Daniel Neumann und Jennifer Witt.

Apropos: „Gut Drauf“ ist ein Programm der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Basierend auf den drei Grundsäulen gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und Stressregulation soll Kindern dabei geholfen werden, gesund und gestärkt aufzuwachsen. Ein Konzept, das das Jugendzentrum Klingerhuf als Teil der Initiative „Gut drauf“ seit zehn Jahren verfolgt. „Es ist unsere alltägliche Arbeit“, erklärt Neumann.

Im Team Perspektiven entwickeln

An seiner neuen Aufgabe reize ihn vor allem die Gelegenheit zum Mitgestalten, so Daniel Neumann. Die Kombination aus gesellschaftlichem Nutzen und der Möglichkeit, die eigene Persönlichkeit in die Arbeit einzubringen, sei etwas Besonderes. Welche neuen Ideen er umsetzen will, findet Neumann im Moment nicht so wichtig. Wesentlich sei, „als Team Perspektiven zu entwickeln“.

Dabei liege ihm am Herzen, dass der Querschnitt der Gesellschaft die gute Arbeit des Zentrums wahrnehme. Immer wieder gebe es Personen, die ein veraltetes und negatives Bild vom Klingerhuf haben, glaubt der Pädagoge.

Gleichzeitig sei der „Zeitgeist“ wichtig, erklärt Daniel Neumann. Das Team des Klingerhuf beschäftige sich täglich mit Kindern und Jugendlichen. Es sei wichtig auf deren aktuelle Sorgen und Gedanken einzugehen. Das gehöre zur Stressbewältigung. Die Mitarbeiter böten den Jugendlichen Räume zum Rückzug und ein offenes Ohr.

Deshalb gibt es auch 2020 ein großes Freizeitangebot: Kinderdisko, Jungen- und Mädchengruppen, wöchentliches Kochen oder regelmäßige Aktionstage mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Für alle sei etwas dabei, erklärt Jennifer Witt. Auch Sport und Bewegung zählten dazu. Bald soll es laut Neumann zudem wieder möglich sein, einmal wöchentlich in einer Sporthalle Training anzubieten. Neben dem Programm im Jugendzentrum werden auch die AGs an der Antonius-Grundschule und Friedensreich-Hundertwasser-Schule weitergeführt.

Alkoholprävention ist ebenfalls ein Thema. Mit Theaterstücken und im Gespräch mit den Jugendlichen zeigt das Team die Gefahren von Alkohol auf. Gerade an Karneval kann dieser eine Verlockung darstellen. Deshalb ist das Jugendzentrum mit Würstchenstand und Alkoholquiz beim Rosenmontagszug vertreten. Jugendliche, die dann vielleicht zu viel getrunken haben, werde so eine helfende Hand gereicht oder es werde der Kontakt zu den Eltern hergestellt, erklärt Daniel Neumann.

Ferienspiele wird es 2020 auch wieder geben. Unter welchem Motto kann Jennifer Witt noch nicht sagen. „Wir sind in der Findungsphase“, erklärt sie, „aber ab April kann man sich anmelden“.

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