Blaulicht

20-jährigen Mülheimer bei Streit mit einem Messer attackiert

Am Einkaufszentrum Forum in der Mülheimer Innenstadt hatte die Polizei am Samstagabend einen Einsatz.

Am Einkaufszentrum Forum in der Mülheimer Innenstadt hatte die Polizei am Samstagabend einen Einsatz.

Mülheim.   Das Opfer hatte sich mit einem Bekannten verabredet – am Treffpunkt seien unerwartet fünf Männer erschienen. Ein Ehepaar findet den Verletzten.

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Mit Stichverletzungen hat ein Ehepaar aus Mülheim am Samstag gegen 22.15 Uhr vor dem Einkaufszentrums Forum einen jungen Mann vorgefunden. Das Paar (55 und 57) reagierte sofort, alarmierte den Rettungsdienst. Laut Polizei war der 20-Jährige Opfer einer Messerattacke geworden. Er schwebe nicht in Lebensgefahr, hieß es am Sonntagmittag.

Ein Streifenwagen war nach dem Notruf augenblicklich zum Forum gefahren, Kollegen – darunter ein Diensthundeführer – fahndeten in der Umgebung nach Verdächtigen.

Opfer musste eine Nacht im Krankenhaus verbringen

Der junge Mülheimer hatte den Beamten berichtet, dass er sich mit einem Bekannten auf einem Spielplatz an der Parallelstraße/Ecke Charlottenstraße verabredet habe. Doch nicht nur der Bekannte, sondern auch vier weitere Männer seien unerwartet am Treffpunkt erschienen. Unvermittelt hätten sie ihn angegriffen, so das mutmaßliche Opfer. Einer der Täter habe bei der Schlägerei ein Messer gezückt und ihn verletzt. Daraufhin seien die Männer geflohen.

Wegen seiner Verletzungen musste der Mülheimer eine Nacht lang im Krankenhaus bleiben.

Polizei prüft Tatbeteiligung von drei Personen

Die Kriminalpolizei fragt nun: Wer hat die Personen auf dem Spielplatz oder in dessen Umgebung beobachten können? Einer der Täter könne wie folgt beschrieben werden: männlich, circa 175 cm groß, kurze, krause, schwarze Haare, um die 20 Jahre alt. Der Mann soll einen arabischen Migrationshintergrund haben und mit grüner Steppjacke, weißen Sportschuhe und einer Jeans bekleidet gewesen sein.

Im Rahmen der Fahndung stießen die Beamten auf drei Personen, deren Tatbeteiligung geprüft werde. Hinweise nimmt das Kommissariat 35 unter der Rufnummer 0201/829-0 entgegen.

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