Taschendiebstahl

Bundespolizei warnt die Mülheimer Bürger vor Taschendieben

Den Tätern sollte man es nicht zu leicht machen, rät die Bundespolizei.

Den Tätern sollte man es nicht zu leicht machen, rät die Bundespolizei.

Foto: Ingo Otto / FFS

Mülheim.  Nicht nur im Gedränge auf den Weihnachtsmärkten, auch auf dem Weg dorthin sollte man sich vor Taschendieben schützen. Die Polizei gibt Tipps.

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Alle Jahre wieder warnt die Polizei vor Taschendieben auf den Weihnachtsmärkten. Doch auch auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt kann man bestohlen werden. Im dichten Gedränge beim Ein-und Aussteigen an Bahnhöfen können Täter in leichtsinnig getragenen Taschen und Jacken nach Geldbörsen oder Smartphones suchen, warnt die Bundespolizei. Die Beamten wissen, dass Taschendiebe von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt, von Bahnhof zu Bahnhof reisen. Dabei nutzen sie gerade auf der Rhein-Ruhr-Schiene häufig den RE 1.

Bundespolizei fährt in Zügen mit und hält Ausschau nach möglichen Tätern

In Zügen richtete werden immer wieder übernächtigte und alkoholisierte Reisende zum Opfer, die den Diebstahl oft erst viel später bemerken. Die Bundespolizei hat eine speziell ausgebildete Taschendiebstahlseinheit im Einsatz, die nicht vor den Stadtgrenzen haltmacht und mit den Zügen durch das Ruhrgebiet fährt. Die Bundespolizei empfiehlt, selbst dazu beizutragen, dass Taschendiebe kein leichtes Spiel haben: Nur so viel Bargeld, Papiere, Zahlungskarten mitnehmen, wie man wir wirklich braucht, und alles immer möglichst eng am Körper tragen. Wenn eine Tasche benutzt werden muss, sollte diese mit der Verschlussseite zum Körper getragen werden.

Vorsicht im Gedränge und bei unabsichtlich anmutenden Rempeleien

Werden Sie stets misstrauisch, wenn Sie im Gedränge angerempelt oder eingekesselt werden, so die Bundespolizei. Ist die Debitkarte gestohlen worden, sollte man sofort den Sperrnotruf 116 116 anrufen. Damit die Karte (Giro Card, früher EC-Karte) auch fürs elektronische Lastschriftverfahren gesperrt werden kann, wofür man nur eine Unterschrift braucht, müsse der Verlust der Polizei gemeldet werden. Erst dann würde die Karte beim Bezahlen in Geschäften auch im Lastschriftverfahren abgelehnt, so die Bundespolizei.

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