Regelverstöße

Corona-Auflagen: Ordnungsamt Mülheim schließt Gaststätte

Der Mülheimer Stadthafen am Wochenende: Es war überwiegend ruhig, aber einige Platzverweise hat das Ordnungsamt ausgesprochen.

Der Mülheimer Stadthafen am Wochenende: Es war überwiegend ruhig, aber einige Platzverweise hat das Ordnungsamt ausgesprochen.

Foto: Marcel Dronia

Mülheim  Corona in Mülheim: War das Wochenende doch nicht so friedlich? Das Ordnungsamt klagt nach arbeitsreichem Sonntag über "zunehmend uneinsichtige" Bürger.

Das sonnige, warme Wochenende hat viele Menschen in Mülheim nach draußen gelockt. Auch ein größeres Team des Ordnungsamtes war unterwegs und hat die Einhaltung der Corona-Schutzverordnung überwacht. Am Montag veröffentlichte das Amt seine Einsatzbilanz für den Sonntag. Es gab einiges zu tun.

Zur Einhaltung der Corona-Schutzverordnung wurden insgesamt 55 ​Kontrollen durchgeführt, davon 45 ​im öffentlichen Raum und zehn in​ Gewerbebetrieben. In 31 Fällen hat das Ordnungsamt ​Platzverweise ausgesprochen, fünf Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten geschrieben. Damit sind Bußgelder in Höhe von 200 Euro aufwärts verbunden.

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Alle haben sich nach Angaben der Stadt an die Vorgaben gehalten. Ein Café-/Gaststättenbetrieb, in dem auch Spielgeräte stehen, wurde wegen des Verdachtes auf illegale Nutzung versiegelt.

Wie schon am Samstag mussten am Sonntag rund um den Kiosk am Entenfang Leute weggeschickt werden - laut Ordnungsamt waren es 25 Personengruppen. Platzverweise gab es auch am Hafenbecken in der Innenstadt. "Es wurde vermehrt festgestellt, dass die Personen zunehmend uneinsichtiger werden und die Maßnahmen kritisieren", so die Wochenendbilanz des Mülheimer Ordnungsamtes.

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