Amok-Spekulationen

Großeinsatz: Verdächtige Person an Gesamtschule Saarn

Ein Teil der Gesamtschule Saarn ist derzeit gesperrt. Die Polizei ist zu einem Großeinsatz ausgerückt.

Ein Teil der Gesamtschule Saarn ist derzeit gesperrt. Die Polizei ist zu einem Großeinsatz ausgerückt.

Foto: Martin Möller / FUNKE Foto Services

Mülheim.  An der Gesamtschule Saarn haben Schüler der Polizei eine verdächtige Person gemeldet. Mülheimer spekulieren über Amoklauf – das stimmt nicht.

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Schüler der Gesamtschule Saarn haben der Schulleitung am Freitagnachmittag eine verdächtige Person gemeldet. Die Direktorin rief gegen 13.40 Uhr die Polizei. Die verdächtige Person soll laut Schülern mit einer Sturmhaube und bewaffnet über den Schulhof gelaufen sein. Mit mehreren Streifenwagen sind die Einsatzkräfte ausgerückt. Das Gerücht eines Amoklaufs bestätigte sich nicht.

Verdächtige Person auf dem Schulhof der Gesamtschule Saarn

„Wir hatten Hinweise auf eine verdächtige Person auf dem Schulhof“, sagt Polizeisprecher Christoph Wickhorst auf Nachfrage. „Sie soll in ein Fahrzeug gestiegen und weggefahren sein.“ Die Einsatzkräfte hätten die Person kurz darauf „angetroffen“ – festgenommen wurde sie nicht. Sie habe keine Waffen oder andere ungewöhnliche Gegenstände mit sich geführt. Die Ermittlungen dauern an.

In den sozialen Medien kamen schnell Spekulationen über einen Amoklauf auf – das bestätigt sich nicht. Laut Polizei habe es keinen Amokalarm an der Schule gegeben. Ebensowenig bestätigt die Polizei, dass ein Sondereinsatzkommando unterwegs gewesen sei. Trotzdem waren wegen der besonderen Lage viele Polizisten im Einsatz. Beamte des Bereitschaftsdienstes positionierten sich an mehreren Stellen in Mülheim, „um für die nötige Sicherheit zu sorgen“.

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