Gebäudesanierungen

Hallenbad Nord in Mülheim bekommt oben zweiten Rettungsweg

Das Hallenbad Nord neben der Gustav-Heinemann-Schule benötigt eine Brandschutzwand. Diese und weitere Arbeiten im Schwimmbereich kosten 185.000 Euro.

Das Hallenbad Nord neben der Gustav-Heinemann-Schule benötigt eine Brandschutzwand. Diese und weitere Arbeiten im Schwimmbereich kosten 185.000 Euro.

Foto: Martin Möller / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Notwendige Brandschutzprojekte im Hallenbad Nord kosten 180.000 Euro. Das Geld ist da. Wann die Arbeiten beginnen, soll ein Zeitplan regeln.

Das Hallenbad Nord ist ebenfalls sanierungsbedürftig. Die Kosten dafür sind jedoch nicht so hoch wie bei der Sporthalle und der Gesamtschule nebenan. Nach dem aktuellen Brandschutzkonzept fehlt im Dachbereich die Brandwand zwischen Schwimmhalle und Turnhalle. Diese muss nach „Feuerschutzklasse F90 erstellt werden“, heißt es dazu im Bericht des städtischen Immobilienservices für die Bezirksvertretung 2. Alle Arbeiten an der Schwimmhalle kosten die Stadt 180.000 Euro.

Brandschutztüren dienen der Abschottung

Außerdem sei im Obergeschoss ein zusätzlicher Rettungsweg über eine außenliegende Fluchttreppe erforderlich. Zur Abschottung sind zwei zusätzliche Rauchschutztüren einzubauen. Über eine so genannte Vergabeermächtigung des Finanzausschusses sind die Kosten für das Projekt an der Boverstraße bereits genehmigt.

Wann die Bauarbeiten in diesem Jahr konkret beginnen, müssen Mitarbeiter des Immobilienservices noch mit den Nutzern der Halle abstimmen. Dazu soll ein Zeitplan erstellt und auch umgesetzt werden. Aus diesem Grund sei es notwendig, „alle Auftragsvergaben flexibel und zeitnah durchzuführen. Offen ist, ob auf alle Ausschreibungen auch Bewerbungen eingehen. Sonst verzögern sich die Arbeiten.

Der Betrag kommt aus einem Sammeltopf

Die Kosten für den Brandschutz hat der Immobilienservice mit 180.000 kalkuliert. Für so genannte „investive Brandschutzmaßnahmen“ ist im Haushalt 2019 ein Sammeltopf mit 1.581.000 Euro veranschlagt worden. „Weil aus diesem Sammeltopf bisher noch kein Geld abgezogen wurde, steht der benötigte Betrag von 180.000 dort zur Verfügung“, steht in der Vorlage. die Ortspolitiker nahmen die Vorschläge des Immobilienservices ohne Aussprache zur Kenntnis.

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