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Mülheim: Bistum stockt in Coronakrise seinen Sozialfonds auf

Der Essener Dom und die Bistumsgebäude in Essen.

Der Essener Dom und die Bistumsgebäude in Essen.

Foto: Michael Gohl / FUNKE Foto Services

Mülheim  Das Bistum zahlt aus seinem Sozialfonds zusätzliche 150.000 Euro für lokale Hilfsprojekte in Pfarreien, Gemeinden und Ortscaritasverbänden.

In der Coronakrise engagieren sich viele Christen in ihrer Nachbarschaft, um hilfebedürftigen Menschen besonders in diesen Wochen tatkräftig zur Seite zu stehen. Um diese Arbeit von Pfarreien, Gemeinden und Caritasverbänden auch finanziell stärker zu unterstützen, hat das Bistum Essen seinen Sozialfonds um 150.000 Euro aufgestockt. Zugleich wurden die Vergaberichtlinien geändert und an die neue Situation angepasst.

„Die Coronakrise trifft vor allem die Menschen, die es in unserer Gesellschaft ohnehin schon besonders schwer hatten. Hier ist die starke lokale Struktur unserer Pfarreien und Ortscaritasverbände nun besonders wichtig und hilfreich, um trotz der Kontaktverbote möglichst keinen Hilfsbedürftigen aus dem Blick zu verlieren“, sagte der Essener Generalvikar Klaus Pfeffer am Montag.

Keinen Hilfsbedürftigen aus dem Blick verlieren

„Mit den Mitteln aus unserem Sozialfonds können wir die ehren- und hauptamtlichen Helferinnen und Helfer vor Ort bei dieser wichtigen Arbeit nun noch besser unterstützen als bisher.“ Gleichzeitig setze die Kirche auf alle anderen Partner in den Städten und Kreisen, um sich gemeinsam um die notwendige Unterstützung für Bedürftige zu kümmern.

Vertreter von Hilfsprojekten in Pfarreien, Gemeinden, Verbänden und Sozialräumen können einen Antrag auf Unterstützung aus dem Sozialfonds über die Internetseite sozialfonds.bistum-essen.de stellen. Anträge sind jederzeit möglich und sollen kurzfristig beschieden werden. Weitere Informationen und Ansprechpartnerinnen gibt es auf der Internetseite.

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