Bundeswehrübung

Soldaten marschieren bei Übung auch durch Mülheim

Mehrere Züge von Soldaten der Bundeswehr marschierten am Sonntag durch Mülheim. Sie trainierten für den Nijmegen-Marsch.

Mehrere Züge von Soldaten der Bundeswehr marschierten am Sonntag durch Mülheim. Sie trainierten für den Nijmegen-Marsch.

Foto: Michael Dahlke / FUNKE Foto Services

Mülheim.   Rund 350 Soldaten marschierten am Wochenende mit schnellem Schritt auch durch Mülheim. Sie übten für ihren Einsatz beim großen Nijmegen-Marsch.

Rund 350 Soldatinnen und Soldaten sind am Samstag und Sonntag durch Mülheim marschiert. Die sogenannte 62. Delegation trainierte für den großen Nijmegen-Marsch, an dem sich die Bundeswehr seit 1975 beteiligt. Dort müssen an vier Tagen jeweils 40 Kilometer zurückgelegt werden.

Bei der Übung an diesem Wochenende – im Rahmen des Marsches der Industriekultur – bewältigte man zwei mal 43 Kilometer. „Marschiert wird mit Gesang, denn durch das Singen von Marschliedern kann auch das Tempo gesteigert oder können Müdigkeitsphasen überwunden werden“, erläutert Oliver Arning, stellvertretender Pressesprecher der Bundeswehr in Nordrhein-Westfalen.

Die Soldaten liefen 42 Kilometer in sechs Stunden

In unterschiedlichen Leistungsklassen gingen die Marschierer auf die Strecke. Am Sonntag starteten sie um 7 Uhr in Essen, liefen dann einen Rundkurs, der auch durch Mülheim führte, und waren gegen 14.50 Uhr zurück am Ausgangspunkt. 42 Kilometer in sechs Stunden – das sei ein ganz zufriedenstellender Wert, kommentierte Oliver Arning. Auch hochrangige Militärangehörige und Politiker waren mitmarschiert. Das erste Training hatte die Soldatinnen und Soldaten vor einiger Zeit in Blankenberge (Belgien) absolviert.

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