Weltkindertag

Weltkindertag: Mülheims Kinder demonstrieren für ihre Rechte

Mit selbst gebastelten Plakaten demonstrierten die Kinder von neun Mülheimer Kindertagesstätten für ihre Rechte.

Mit selbst gebastelten Plakaten demonstrierten die Kinder von neun Mülheimer Kindertagesstätten für ihre Rechte.

Foto: Anna Pahl

Mülheim.  Mit Plakaten, Trommeln und Pfeifen: Vorschulkinder haben zum Weltkindertag am 20. September auf dem Rathausplatz für ihre Rechte demonstriert.

Wer Freitagvormittag über den Rathausplatz gelaufen ist, dürfte das laute Pfeifen, Trommeln und begeisterte Singen einer großen Gruppe an Kindern nicht überhört haben. Anlass war der Weltkindertag: Vorschulkinder von neun Mülheimer Kindertagesstätten versammelten sich um 10 Uhr ausgestattet mit Plakaten und Musikinstrumenten, um für ihre Rechte zu demonstrieren.

„Die Kinderrechte gibt es jetzt seit 30 Jahren“, berichtet Bürgermeisterin Ursula Schröder, die die Kinder willkommen heißt und sich sehr freut, dass sie so zahlreich erschienen sind. Gemeinsam singen alle das Kindermutmachlied. Immer wieder hört man Kinder rufen: „Wir haben Rechte!“

Selbstgebastelte Plakate zeigen verschiedene Kinderrechte

Die Plakate zeigen Fotos von verschiedenen Kinderrechten, wie das Recht auf Frieden, Gesundheit, Geborgenheit, Freizeit oder Lernen. „Das haben wir im Maxiclub selber gebastelt“, erzählen Luisa und Maja von der Kita Heilig Geist.

Einige der Kitas haben sich schon das ganze Jahr über mit den Kinderrechten beschäftigt, so auch die Kita St. Mariä Rosenkranz. „Uns ist wichtig, dass die Kinder ihre Rechte auch kennen“, erzählt die Leiterin Ramona Öttgen. Sie freut sich über die Aktion am Weltkindertag, denn: „Auch den Kindern muss die Chance gegeben werden, erhört zu werden.“

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