Gesundheit

Weniger Todesopfer nach einem Schlaganfall in Mülheim

Ein Schlaganfall ist ein Notfall.

Ein Schlaganfall ist ein Notfall.

Foto: Oliver Müller / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Die Zahl der Todesfälle aufgrund eines Schlaganfalls ist in Mülheim im Jahr 2017 um 6,5 Prozent gesunken. Damit liegt die Stadt im Landestrend.

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In Mülheim ist die Zahl der Todesfälle aufgrund eines Schlaganfalls im Jahr 2017 gesunken. „Starben laut Landesamt für Statistik NRW im Jahr 2016 hier noch 124 Menschen an einem Schlaganfall, so waren es 2017 in Mülheim 116 Menschen, ein Rückgang um 6,5 Prozent“, so Michael Lobscheid von der Krankenkasse IKK classic. In ganz NRW erlagen im Jahr 2017 insgesamt 10.541 Menschen den Folgen eines Schlaganfalls, 6,7 Prozent weniger als 2016. Warum die Zahl der Todesfälle durch einen Schlaganfall seit Jahren sinkt, ist nicht eindeutig klar. Gründe hierfür sind aber sicher einerseits die bessere Information der Bevölkerung und vor allem die sogenannten „Stroke Units“ an den Krankenhäusern.

Bevölkerung ist besser informiert

90 Prozent der Betroffenen in Mülheim waren zum Zeitpunkt des Schlaganfalls 70 Jahre alt oder älter, so Lobscheid. Ausgelöst wird ein Schlaganfall, wenn Blutgefäße verstopfen und die Hirnfunktion beeinträchtigt wird. Symptome sind Sprach- und Sehstörungen, halbseitige Lähmungen oder Taubheitsgefühle. Bei einem Schlaganfall muss man so schnell wie möglich Hilfe holen: „Für die Behandlung hat man maximal 4,5 Stunden nach Auftreten der Symptome Zeit“, erklärt Lobscheid.

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