Schulwege

CDU fordert Sachlichkeit bei der Diskussion ums Schokoticket

Weil die Stadt Oberhausen die Schulwege in Oberhausen neu berechnet, verlieren viele Schüler ihren Anspruch auf ein ermäßigtes Schokoticket.

Weil die Stadt Oberhausen die Schulwege in Oberhausen neu berechnet, verlieren viele Schüler ihren Anspruch auf ein ermäßigtes Schokoticket.

Foto: Kerstin Kokoska / Essen

Oberhausen.  Die CDU nimmt im Zuge der Diskussion um das Schokoticket die Stadtverwaltung in Schutz, die keine Möglichkeit zur Stellungnahme gehabt habe.

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In der anhaltenden Diskussion um das Oberhausener Schokoticket meldet sich nun auch die CDU zu Wort. Die Christdemokraten fordern Sachlichkeit und nehmen die Stadtverwaltung in Schutz. Die solle erst einmal die Möglichkeit bekommen, zur Sache Stellung zu nehmen, sagt Gundula Hausmann-Peters, die schulpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion.

In der nächsten Sitzung des Schulausschusses am 19. September soll die Verwaltung daher erklären, warum und auf welcher Rechtsgrundlage sie die Schulwege der Kinder und Jugendlichen neu berechnet hat. Wie berichtet, hatte diese Neuberechnung zur Folge, dass rund 700 Schüler ihren Anspruch auf ein ermäßigtes Ticket verloren haben. Erst dann müsse man nach Lösungen suchen, um geltendem Recht, aber auch den betroffenen Familien gerecht zu werden.

Das „öffentliche Vorpreschen einiger politischer Fraktionen und Gruppen“ kritisiert Hausmann-Peters scharf. „Oberhausens Grüne erkennen in der Neuberechnung des Schokotickets zum Beispiel einen Beweis dafür, dass sich offensichtlich Teile der Stadtverwaltung verselbstständigen. Das nenne ich populistisch, weil der Verwaltung gar keine Gelegenheit gegeben wurde, Stellung zu nehmen. Doch schon jetzt wird in einer völlig überzogenen Art und Weise auf Mitarbeiter geschimpft und ihnen unterstellt, Gebührenerhöhungen durch die Hintertür vorzunehmen.“

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