Literaturhaus

Christine Sommer liest Schnitzlers „Fräulein Else“

Christine Sommer macht das Literaturhaus zur Bühne für „Fräulein Else“.

Christine Sommer macht das Literaturhaus zur Bühne für „Fräulein Else“.

Foto: Reiner Kruse

Oberhausen.  Die Wiener Schauspielerin macht am 27. September das Literaturhaus zur Bühne: Ein unmoralisches Angebot zeigt die Heuchelei der Geldgesellschaft.

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Keine Autorin, sondern die aus TV- und Bühnen-Engagements bekannte Schauspielerin Christine Sommer ist der nächste Gast im Literaturhaus, Marktstraße 146. Am Freitag, 27. September, um 19 Uhr präsentiert die 49-Jährige die Monolog-Novelle „Fräulein Else“ von Arthur Schnitzler.

Was zwingt einen Menschen, sich für Geld zu verkaufen? Und was ist man bereit, für Geld zu tun? Die Seelennot einer jungen Frau thematisiert der Arzt und Erzähler Arthur Schnitzler (1862 bis 1931) in seiner vor 95 Jahren veröffentlichten Erzählung „Fräulein Else“. Um die Verhaftung ihres Vaters abzuwenden, soll sich die 19-jährige Tochter auf ein unmoralisches Angebot einlassen. Der Text entlarvt mit zeitloser Aktualität die Heuchelei und Korruption der Geldgesellschaft.

Die gebürtige Wienerin Christine Sommer ist ausgebildete Schauspielerin mit vielen Theaterengagements und Fernsehrollen. Die mittlerweile in Recklinghausen lebende Künstlerin findet seit Jahren mit ihren Lesungen großen Anklang – und macht nun das Literaturhaus zur Bühne, begleitet von der Pianistin Britta Sonnemann.

Einlass 18 Uhr; der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 6 Euro.

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