Pandemie

Corona: Erstmals Flüchtlinge im Oberhausener Heim infiziert

Die drei Testteams und das Test-Drive-in des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am RWO-Stadion haben bisher 1500 Oberhausener auf Corona getestet – nur 117 waren positiv.

Die drei Testteams und das Test-Drive-in des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am RWO-Stadion haben bisher 1500 Oberhausener auf Corona getestet – nur 117 waren positiv.

Foto: Christoph Wojtyczka / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Erstmals hat das Oberhausener Gesundheitsamt in einem Flüchtlingsheim festgestellt, dass zwei Bewohner durch das Coronavirus erkrankt sind.

Erstmals hat das Gesundheitsamt der Stadt Oberhausen in einem Flüchtlingsheim eine Infektion mit dem gefährlichen Coronavirus festgestellt: Zwei Asylbewerber sind positiv auf Corona getestet worden.

Deshalb befinden sich derzeit 27 Bewohner des Heimes an der Duisburger Straße in angeordneter Quarantäne. Das gab Oberbürgermeister Daniel Schranz in einer Video-Schalte mit Journalisten bekannt. Insgesamt leben im Liricher Heim 164 Flüchtlinge. „Wir wollen zur Sicherheit nun alle Bewohner dieses Flüchtlingsheim auf Corona testen“, kündigte Schranz an.

Bisher sind bei nur 117 Oberhausenern Coronaviren festgestellt worden, 1500 von 210.000 Einwohnern wurden durch das Deutsche Rote Kreuz getestet. Die Testmöglichkeiten wurden von täglich 100 auf 200 Proben ausgeweitet. Bisher gibt es nach Angaben von Gesundheitsamtsleiter Hans-Henning Karbach weder beim Pflegepersonal noch bei Pflegebedürftigen in einem der 16 Altenheime im Stadtgebiet einen Corona-Fall.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben