Kommunalwahlen 2020

Holger Ingendoh will Sterkrader Bezirksbürgermeister werden

Will Bezirksbürgermeister in Sterkrade werden: Holger Ingendoh (re.), hier mit dem CDU-Kreisvorsitzenden Wilhelm Hausmann.

Will Bezirksbürgermeister in Sterkrade werden: Holger Ingendoh (re.), hier mit dem CDU-Kreisvorsitzenden Wilhelm Hausmann.

Foto: CDU Oberhausen

Weitere Spitzenkandidaten der CDU für die Bezirksvertretungen sind Werner Nakot (Alt-Oberhausen) und Hermann Wischermann (Osterfeld).

Mit den drei Spitzenkandidaten Werner Nakot (Alt-Oberhausen), Holger Ingendoh (Sterkrade) und Hermann Wischermann (Osterfeld) geht die CDU in die Wahlen zu den drei Bezirksvertretungen am 13. September. Das hat die Vertreterversammlung der CDU beschlossen. In Sterkrade rechnet sich Holger Ingendoh gute Chancen aus, Bezirksbürgermeister Ulrich Real von der SPD ablösen zu können.

Kampfabstimmung um Platz sechs

In der Bezirksvertretung Alt-Oberhausen stellt die CDU seit der Wahl von 2014 sechs der 19 Bezirksvertreter. Hinter Nakot kandidieren Dominik Stenkamp (Platz 2), Renate Glombitza (3), Bert Buschmann (4), die alle bereits dem Gremium angehören, und neu Detlef Peters (5). Um den sechsten Listenplatz kam es sogar zur Kampfabstimmung. Der Kreisvorstand hatte dafür Nunzio Cavallo (21) von der Jungen Union, einen Polizeibeamten, vorgeschlagen. Hinter ihr rangierte danach die bisherige Bezirksvertreterin Sabine Schürmann. Schürmann setzte sich aber mit knapper Mehrheit auf Platz sechs durch und tauschte mit ihm den Listenplatz.

Für die Bezirksvertretung Sterkrade kandidieren hinter Ingendoh Helmut Bennewa (Platz 2), Kirsten Bohnes (3), Kathrin Lösken (4), Benedikt Domberger (5) und Dominik Sporkmann (6). Lösken (25), eine Betriebswirtin, Domberger (35), von Beruf Betriebsleiter, und Sporkmann gehören dem Gremium bisher nicht an. Der bisherige Bezirksvertreter André Matzat tritt nicht mehr auf einem aussichtsreichen Platz an, Dominik Berndt erst auf Listenplatz sieben. Die CDU stellt dort zur Zeit fünf der 17 Bezirksvertreter, hatte bei der letzten Wahl aber sechs Sitze gewonnen. Caro Cremer, heute „Offen für Bürger“, war aus der CDU-Fraktion ausgetreten.

Für die Bezirksvertretung Osterfeld lautet die Reihenfolge der Kandidaten hinter Wischermann Marita Wolter (Platz 2), Robert Babic (3), Ekaterini Paspaliari (4), Hermann-Josef Schepers (5) und Inge Paß (6). Dort treten Denis Osmann und Walter Paßgang nicht mehr an, Ludgerus Breuckmann nicht mehr auf einem aussichtsreichen Platz. Babis ist bei der Agentur für Arbeit tätig, Paspaliari (26) IT-Beraterin in der Energiebranche. Schepers ist ein Urgestein der Osterfelder CDU. Inge Paß gehört bereits dem Gremium an. Die CDU stellt bisher fünf der 15 Bezirksvertreter.

Nur der Listenplatz zählt

Die Wahl der Bezirksvertretungen erfolgt als reine Verhältniswahl. Es gibt keine Einteilung in Wahlbezirke, deren Wahlergebnisse wie bei Stadtratswahlen berücksichtigt werden müssten. Deshalb ist für den Wahlerfolg der einzelnen Kandidaten ausschließlich das prozentuale Gesamtergebnis ihrer Partei maßgeblich.

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