TÜV-Statistik

Jedes zweite Oberhausener Auto ohne TÜV-Probleme

Ein Mitarbeiter vom TÜV Nord bei der Hauptuntersuchung des Fahrzeugs.

Ein Mitarbeiter vom TÜV Nord bei der Hauptuntersuchung des Fahrzeugs.

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Oberhausen.  Fast 70 Prozent aller Autos in Oberhausen erhalten sofort eine TÜV-Plakette. Das berichtet der TÜV Nord in einer Statistik zum Prüfjahr 2018.

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Jedes zweite Auto ist vollkommen okay und rollt ohne Problem durch die TÜV-Kontrolle: 53,6 Prozent der Autos, die 2018 an den TÜV-Stationen in Oberhausen von den Sachverständigen vor Ort auf Herz und Handbremse gecheckt wurden, hatten überhaupt keine Mängel.

Das berichtet der TÜV Nord in einer aktuellen Mitteilung. Bei 14,9 Prozent der Pkw fanden die Prüfer nur geringe Mängel, so dass 68,5 Prozent aller Autos sofort eine TÜV-Plakette mit zwei Jahren Gültigkeit bekamen.

So weit, so positiv. Bei immerhin 31,4 Prozent fanden die Prüfer allerdings erhebliche oder gefährliche Mängel. Diese Wagen mussten umgehend repariert werden, bevor nach einer Nachprüfung die Plakette auf das hintere Kennzeichen und das HU-Siegel in den Fahrzeugschein geklebt werden konnten. Immerhin drei Autos wurden sogar als „völlig verkehrsunsicher“ eingestuft.

Zwei weitere Zahlen aus der TÜV Nord-Statistik spiegeln die Zusammensetzung der lokalen Pkw-Flotte: Der durchschnittliche PKW, der in Oberhausen an den TÜV-Stationengeprüft wurde, war 11,1 Jahre alt und hatte mehr als 107.000 Kilometer auf dem Tacho.

Am besten intensiv um die Wartung kümmern

Im gesamten Zuständigkeitsbereich des TÜV Nord ist unterdessen die Zahl der Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln wieder angestiegen. Diese Entwicklung ist in den Augen der TÜV-Sachverständigen Beleg für die Notwendigkeit einer unabhängigen und neutralen Hauptuntersuchung, die in der Regel alle zwei Jahre fällig ist. Die TÜV-Fachleute haben eine klare Botschaft an alle Autofahrer parat: Wenn die Autofahrer sich intensiv um Wartung und Pflege ihrer Fahrzeuge kümmern und fällige Termine zur Inspektion und Instandhaltung wahrnehmen, können sie dem TÜV-Termin gelassen entgegensehen.

Zudem sollte der kurze Check der Beleuchtungsanlage vor jedem Fahrantritt zur Regel werden, empfiehlt der TÜV. Dass die Beleuchtungsanlage mitunter stiefmütterlich behandelt werde, zeige auch die Verteilung der Mängelgruppen. Hier liege „Licht, Elektrik“ in der Statistik wieder weit vorne. Weitere häufige Fahrzeugmängel gehören zu den Mängelgruppen „Umweltbelastung“, „Achsen, Räder, Reifen“ und „Bremse“.

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