Centro

Neue Pläne für den Centro-Park in der Neuen Mitte

In diesem Jahr gibt es keine Wiedereröffnung des Centro-Parks mehr.

In diesem Jahr gibt es keine Wiedereröffnung des Centro-Parks mehr.

Foto: Kerstin Bögeholz

Oberhausen.   Der Oberhausener Centro-Park bleibt dieses Jahr weiterhin geschlossen. Derzeit werden die Pläne zur künftigen Nutzung entwickelt.

Das Centro-Management will mittelfristig wieder Leben in seinen Park bringen. Daher entwickelt das Team um Centro-Manager Marcus Remark im Moment einen Plan, um verschiedene Attraktionen in den derzeit stillgelegten Park zurückzubringen. „Wir haben einen ersten Entwurf grob mit den Verantwortlichen der Stadt besprochen, nun wird das detailliert ausgearbeitet“, erläutert Remark auf Nachfrage.

Bis September oder Oktober sollen die Ausarbeitungen dauern, um dann die Pläne zur Umgestaltung und Errichtung neuer Attraktionen der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Damit ist auch klar, dass es 2019 keine Wiedereröffnung des Parks geben wird.

Fest steht: Centro-Park soll als Freifläche ohne Zaun entstehen

Erste Gespräche mit Investoren und Betreibern würden aber bereits laufen, so Remark. Welche das sind und für welche Altersgruppen die Attraktionen sein sollen, möchte der Centro-Chef noch nicht verraten. So sei es beispielsweise möglich, dass auch kulturelle Angebote für Erwachsene entstehen könnten. Fest steht jedoch, dass der neue Centro-Park als Freifläche, das heißt ohne Zaun, entstehen soll. Seit längerer Zeit ist auch eine Minigolf-Anlage im Gespräch. In den kommenden Monaten, so Remark, könne sich am Centro aber lediglich auf der Fläche der im Februar ausgelaufenen „Game of Thrones“-Ausstellung etwas tun. „Für das Gelände haben wir mehrere Anfragen“, so der Manager.

Rainer Suhr und Michael Schmitz von der Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung (OWT) bestätigen erste Kontakte mit dem Centro-Management, verweisen aber darauf, dass die endgültige Entscheidung beim Centro und seinem Eigentümer bleibt. „Wir schauen immer, was eine sinnvolle Ergänzung sein könnte oder welcher Trend sich im Tourismus abzeichnet“, sagt Suhr.

Luxushotel wird gebraucht

So sei im Masterplan Tourismus auch das Centro vertreten. „Dafür brauchen wir externe Experten, die eine Außensicht auf das Ganze haben.“ In einer Beschlussvorlage für den Rat der Stadt wird die „Hinzuziehung externen Fachverstandes für erforderlich gehalten.“ Ebenfalls mit dem Masterplan Tourismus hängen die Planungen zum neuen Luxushotel am Aquapark zusammen, bestätigt Suhr. „So etwas fehlt hier, etwa für Stars und Prominente.“

Zwei- und Drei-Sterne-Hotels gäbe es nun genügend. Alternativ gebe es noch den Hostelbereich, in dem aber relativ wenig Bewegung sei, sowie den Bereich „Longstay“, beispielsweise für Darsteller oder Trainees in Firmen“, erläutert Suhr. Für die Erstellung des Masterplan 4.0, der nur für die Neue Mitte aufgesetzt wird, werden zwischen 2020 und 2023 775.000 Euro veranschlagt. Im Rahmen dieser Untersuchung soll auch die Verkehrssituation rund ums Centro evaluiert werden.

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