LÄRM-FRUST

Alstadener wollen während des Reggae-Festes schlafen können

Publikums-Magnet in Mülheim: das Festival „Ruhr Reggae Summer“.

Publikums-Magnet in Mülheim: das Festival „Ruhr Reggae Summer“.

Foto: Michael Dahlke, Archiv

OBERHAUSEN.   Karibische Atmosphäre verbreitet das sommerliche Reggaefest in Mülheim, doch im südlichen Oberhausen kommt das nach Mitternacht gar nicht gut an.

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Manche Alstadener blicken bereits sorgenvoll auf den Sommer, wenn in der Nachbarstadt Mülheim wieder das beliebte Festival „Ruhr Reggae Summer“ stattfindet. In diesem Sommer läuft die 13. Ausgabe diese Festivals vom 19. bis 21. Juli am Mülheimer Ruhrstadion.

Bei der jüngsten, rege besuchten Veranstaltung „Auf ein Wort mit Daniel Schranz“ beklagte sich eine Alstadenerin beim Oberhausener Oberbürgermeister, dass im Sommer 2018 – damals ging die Veranstaltung vom 10. bis 12. August über die Bühne – das Festival auch noch nach Mitternacht jeweils lautstark und mit wummernden Bässen weitergegangen sei. „Wir konnten kaum ein Auge zumachen. Bis 24 Uhr ist das alles ja kein Problem, aber ab Mitternacht sollte doch Ruhe sein.“

Bürgerring Alstaden begleitet 2019 die Lärm-Messung

Peter Klunk, Vorsitzender des Bürgerrings Alstaden, der ebenfalls an der Diskussionsveranstaltung mit Daniel Schranz im Bernardushaus teilnahm, konnte zu dem Thema im Detail Auskunft geben: In diesem Jahr werde die Stadt Mülheim erstmals selbst einen Lärmgutachter stellen und diesen mit Messungen während des Festivals beauftragen. Peter Klunk: „Wir haben als Bürgerring Alstaden dann die Gelegenheit, an zwei Mess-Stellen dabei zu sein.“ Diese Chance werde man wahrnehmen, um sich selbst einen Eindruck zu verschaffen.

Der Bürgerring will auf jeden Fall seine Möglichkeiten nutzen, um künftig schlaflose Nächte für die Alstadener während des populären Mülheimer Reggae-Festivals zu verhindern.

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