Klimaschutz

Wunderschule Oberhausen bei Klima Challenge auf Erfolgskurs

Auf Erfolgskurs bei der Klima Challenge Ruhr: Das Team der Wunderschule hat viele Unterstützer.

Auf Erfolgskurs bei der Klima Challenge Ruhr: Das Team der Wunderschule hat viele Unterstützer.

Foto: Wunderschule

OBERHAUSEN.   Da staunt sogar die Projektleiterin. Kinder und Eltern sind mit Feuereifer bei der Sache. Die Wunderschule trumpft bei der Klima Challenge auf.

Die Klima Challenge Ruhr läuft seit 9. März auf vollen Touren. An der Wunderschule tut sich dazu beinahe schon Wundersames, denn sie hat sich auf einen der Spitzenplätze im Zuge der Klima Challenge vorgearbeitet und wird von vielen Menschen mit klimafreundlichen Aktivitäten unterstützt. Dieses Engagement kann jeder Interessent als Unterstützer nach entsprechender Registrierung auf www.ruhr2022.de entfalten.

Die Wunderschule möchte ein Außengelände an der Schule naturnah umgestalten. Aus dem derzeit noch trostlosen Vorgarten der Schu­le soll ein artenreicher und bunter Obst- und Gemüsegarten werden. Das Vorhaben soll nach dem Prinzip der Permakultur vonstatten gehen. Die zentralen Stichworte dazu lauten „Humusbildung“ und „Rekarbonisierung des Bodens“.

Barabara Meister, Projektleiterin an der Wunderschule, freut sich über die riesige Unterstützung auf der Klima-Challenge-Internetseite. „Derzeit nähern wir uns dort einer Zahl von 8000 Posts für unser Projekt und belegen damit den vierten Platz in der Tabelle“, berichtete die Lehrerin.

Die Grundschulkinder der Wunderschule können altersbedingt nur indirekt über ihre Eltern oder älteren Geschwister mitspielen. „Das tun sie allerdings nach Kräften“, wie Barbara Meister berichtet. Im Freundeskreis, in der Verwandtschaft, in der Nachbarschaft, im Sportverein, bei der Verkehrspolizei, dem Schulzahnarzt – bei jeder Gelegenheit würde das Schul­team für das Projekt der Wunderschule werben. Die Begeisterung sei riesig. Möglichst viele klimafreundliche Aktivitäten als Post fürs Schulprojekt sind das Ziel.

„Das Challenge-Fieber hat uns erfasst!“

„In der Schule machen mich die Kinder meiner eigenen vierten Klasse mittlerweile häufig darauf aufmerksam, welche klimafreundlichen Dinge ich noch tun und posten könnte“, berichtet Barbara Meister. In Gesprächskreisen diskutierten die Kinder zudem darüber, wie sie selber und ihre Familien im Alltag das Klima besser schützen und was sie zu Hause dafür tun könnten. Aktiv würden die Mädchen und Jungen zudem jeden Tag auf dem Schulgelände Müll sammeln.

„Auch Kinder aus anderen Klassen sprechen mich auf die Klima Challenge Ruhr an, erzählen wie viel sie mit ihren Eltern schon gepostet haben und helfen mir gerne und spontan bei der Gartenarbeit in den anderen Bereichen des Schulgartens.“ Ebenso positive Rückmeldungen erhalte sie von Eltern, Kollegen und Kolleginnen, die kräftig mitspielen würden, freut sich die Lehrerin: „Das Challenge-Fieber hat uns erfasst! Weiter so!“

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