Moskau-Visite

Oberhausener bei Gorbatschow – viele können’s kaum glauben

Ein Oberhausener bei einem Mann der Weltgeschichte: Karl Schumacher bedankte sich am 20. August bei Michail Gorbatschow (88) für dessen Abrüstungspolitik in den 1980-er Jahren.

Ein Oberhausener bei einem Mann der Weltgeschichte: Karl Schumacher bedankte sich am 20. August bei Michail Gorbatschow (88) für dessen Abrüstungspolitik in den 1980-er Jahren.

Foto: Wladimir Polyakow / Gorbatschow-Stiftung

Oberhausen / Moskau.  Karl Schumacher ist nach seiner Moskau-Visite wieder daheim. Manche Freunde und Bekannte können kaum glauben, dass er Gorbatschow getroffen hat.

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Karl Schumacher ist nach seiner denkwürdigen Visite in Moskau wieder zurück in Oberhausen. In der russischen Hauptstadt hatte der Unternehmer einen Termin bei dem ehemaligen sowjetischen Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow (88).

Schumacher freut sich über das positive Echo, das seine Reise nun in seinem Umfeld findet. Die Reaktionen seiner Familie und seiner Freunde seien sehr positiv. „Sie sind alle der Meinung, dass Michail Gorbatschow für Millionen von Menschen Frieden, Freiheit und ein besseres Leben bewirkt hat“, erklärt der Oberhausener. Teils seien die Kommentare etwa in seiner persönlichen WhatsApp-Gruppe auch von schierem Unglauben geprägt: „Wahnsinn! Ich kann es nicht fassen, Du bei Gorbatschow!“, lauten dort zum Beispiel die Einträge.

Karl Schumacher ergänzt dazu: „Dass ich die Gelegenheit bekam, mich bei Michail Gorbatschow persönlich für seine Abrüstungspolitik in den 1980er Jahren zu bedanken, hätten viele für unmöglich gehalten und würden es nicht glauben, wenn es nicht in der Zeitung zu lesen gewesen wäre.“

Freude über persönliche Signatur

Besonders freut sich der Oberhausener darüber, dass Gorbatschow im Verlauf des Gesprächs ein Buch über sein Leben in persönlicher Form signierte. Die Einladung zu dieser Visite und die Buchsignierung waren auch darauf zurückzuführen, dass Michail Gorbatschow von Stanislaw Petrow und von dessen Verbindung zu Oberhausen und Karl Schumacher Kenntnis hatte.

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