Erfolgsgeschichte

Rasanter Mitgliederanstieg beim Verein Oberhausen hilft

Jörg Bischoff, alter und neuer Vorsitzender von Oberhausen hilft, freut sich über rasant steigende Mitgliederzahlen.

Jörg Bischoff, alter und neuer Vorsitzender von Oberhausen hilft, freut sich über rasant steigende Mitgliederzahlen.

Foto: Diego Tenore / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  In fünf Monaten erhöhte Oberhausen hilft seine Mitgliederzahl von 50 auf 90. Der Verein schafft, wovon andere träumen. Hier sein Erfolgsrezept.

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Davon können andere Vereine nur träumen: Innerhalb von nicht einmal einem halben Jahr hat „Oberhausen hilft“ seine Mitgliederzahl von rund 50 auf knapp 90 erhöhen können. Als der Verein jetzt zur Jahreshauptversammlung einlud, staunten sogar die Vorstandsmitglieder über die große Resonanz.

Die Erfolgsgeschichte des 2008 gegründeten Vereins kann sich sehen lassen. Oberhausen hilft unterstützt Projekte für Kinder und Jugendliche in der Stadt und weit darüber hinaus. Sein Erfolgsrezept: Die Kompetenz und das außergewöhnliche Engagement seiner Mitglieder. Viele davon kommen aus der heimischen Handwerkerschaft, aus der städtischen Verwaltung, aus den Reihen der einst Beschenkten.

Drei Projekte in der Ukraine sollen künftig finanzielle Hilfe erhalten: Das Waisenhaus „Kosaken“ in Oberhausens Partnerstadt Saporishja, in dem vier Badezimmer saniert werden müssen, ein Waisenhaus für geistig behinderte Jungen, in dem ein Gewächshaus erneuert werden muss, sowie ein Internat für Kinder mit Tuberkulose, in dem dringend ein Sicht- und Sonnenschutz angebracht werden soll.

Fast das ganze Jahr erfolgreich Spenden gesammelt

Fast das ganze Jahr über waren die Vereinsmitglieder aktiv, um an Spendengelder zu kommen. Während des Karnevalsumzuges verkauften die Mitglieder etwa Würstchen, was 1700 Euro in die Vereinskasse spülte. Auch das Charity-Konzert der Coverband Mottek in Schmachtendorf war ein voller Erfolg. Die Eintrittsgelder von über 2500 Euro hat der Verein als Spende für Saporishja verbucht.

Der Erlös aus dem Konzert der israelischen Sängerin Noa dagegen ging an verschie­dene Oberhausener Institutionen sowie an drei Familien (insgesamt 7.500 Euro). Besonders froh seien alle Mitglieder, durch ihre Spenden dazu beigetragen zu haben, dass auch zwei Familien mit ihren schwerstbehinderten Kindern geholfen werden konnte. Beide Fami­lien benötigten dringend behindertengerechte Autos, die nun bestellt bzw. bereits eingetroffen sind.

Sommercamp und Kinderhospiz erhalten Finanzspritzen

Auch das Sommercamp 2018 der Arbeitsagentur wurde mit 1200 Euro von „Oberhausen hilft“ gefördert: 19 Jugendliche haben in diesem Jahr an dem Programm teilgenommen. Neun junge Menschen haben im Anschluss einen Ausbildungsvertrag mit dem Arbeiter-Samariter-Bund geschlossen. Für das kommende Jahr stellt der Verein eine ähnlich hohe Finanzspritze in Aussicht. Ebenfalls unterstützt werden soll das Kinderhospiz Möwennest in Osterfeld, das dringend eine stationäre Erweiterung benötigt.

Natürlich standen auch Vorstandswahlen an: Der erste Vorsitzende Jörg Bischoff, sein Stellvertreter André auf der Heiden, Kassiererin Henrike Eickholt, Kassenprüfer Heinz Reimann und Schriftführer Wolfgang Heitzer versprechen: „Wir machen mit Volldampf weiter!“

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