Rechtsextremismus

Rechtsextremistischer Chat: Durchsuchung bei Oberhausener

Einer der Beschuldigten wohnt in Oberhausen.

Einer der Beschuldigten wohnt in Oberhausen.

Foto: Kühn, Oliver / FUNKE FOTO Services

Konstanz/Oberhausen.  Weil er in einem rechtsextremistischen Chat angeboten haben soll, Waffen zu beschaffen, ist die Wohnung eines Oberhauseners durchsucht worden.

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Die Wohnungen von zwei mutmaßlichen Mitgliedern einer rechtsextremistischen Chat-Gruppe sind am Dienstag von der Polizei durchsucht worden. Einer der Männer, der in Oberhausen wohnt, steht unter Verdacht, die Beschaffung von Schusswaffen angeboten zu haben.

Bei dem 49-Jährigen wurden mehrere Waffen gefunden, wie die Staatsanwaltschaft Karlsruhe und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg mitteilten. Allerdings unterlagen diese nicht dem Kriegswaffenkontrollgesetz und deren Besitz war nach dem Waffengesetz nicht erlaubnispflichtig.

Zahlreiche Nazi-Postings und Gewaltaufrufe

Im Landkreis Konstanz (Baden-Württemberg) wurde die Wohnung eines mutmaßlichen Administrators der Chat-Gruppe durchsucht. Bei dem 28-Jährigen wurden ein Luftgewehr, ein Messer sowie elektronische Datenträger und Schriftstücke sichergestellt, die nun ausgewertet werden, wie es hieß.

In der Chat-Gruppe sollen zahlreiche Posts mit nationalsozialistischen und fremdenfeindlichen Inhalten sowie Ankündigungen und Aufrufe zu Gewalttaten geteilt worden sein. Das Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg war der Gruppe den Angaben zufolge auf die Spur gekommen. Es soll sie seit September 2018 geben, die Mitglieder sollen aus verschiedenen Bundesländern kommen. (dpa)

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