Leseförderung

Stadt versorgt Schulbibliotheken mit neuem Lesestoff

Die Mitarbeiterinnen der Schulbibliothekarischen Arbeitsstelle (SBA) Oberhausen verschönern Schulbibliotheken und statten sie mit neuen Büchern aus – so wie zuletzt an der Friedrich-Ebert-Realschule.

Die Mitarbeiterinnen der Schulbibliothekarischen Arbeitsstelle (SBA) Oberhausen verschönern Schulbibliotheken und statten sie mit neuen Büchern aus – so wie zuletzt an der Friedrich-Ebert-Realschule.

Foto: FER

Oberhausen.  Die Schulbibliothekarische Arbeitsstelle in Oberhausen bringt Schulbüchereien wieder auf Vordermann. So wie in der Friedrich-Ebert-Realschule.

Während sich manche Schulen in Oberhausen zum Schulstart über neue WCs, Fenster, und Küchen freuen können, gibt es für einige Schüler auch wieder neues Lesefutter. Möglich macht es die Schulbibliothekarische Arbeitsstelle der Stadt Oberhausen (SBA). Die hat in den Ferien gleich drei Schulbibliotheken wieder auf Vordermann gebracht. So wie in der Friedrich-Ebert-Realschule.

Im Neubau an der Potsdamer Straße mit Blick auf den Sterkrader Volkspark hat sich die Bücherei längst als zentraler Pausentreffpunkt zum Lesen, Spielen und Klönen an der Schule etabliert. Dabei ist sie komplett in Schülerhand: Sechs Schülerinnen und Schüler der Klassen sieben bis zehn kümmern sich hier um den Bestand und haben als „Büchereiteam“ oft alle Hände voll zu tun.

Schüler kümmern sich um die eigene Bücherei

Ein Teil des Buchbestandes war allerdings in die Jahre gekommen. Ein Fall für die Schulbibliothekarische Arbeitsstelle (SBA) der Stadt Oberhausen. Sie unterstützt die rund 50 Schulbibliotheken in der Stadt mit Know-how und Material, wenn es darum geht, Schüler fürs Lesen zu begeistern und ein entsprechendes Angebot bereitzustellen.

So stellte die SBA der Schulbibliothek der Friedrich-Ebert-Realschule schon vor den Ferien ein gemütliches Lesesofa zur Verfügung. Und belohnte außerdem das Schülerteam der Bücherei für sein bemerkenswertes Engagement mit kleinen Geschenktüten.

„Normalerweise kümmern sich Erwachsene um die Betreuung von Schulbibliotheken, gerade in Grundschulen ist das der Fall“, sagt Gudrun Lautenburger, Leiterin der SBA, über die besondere Anerkennung für die Schüler.

Während die Ferien machten, nutzten die Mitarbeiterinnen der SBA die schülerfreie Zeit, um den Buchbestand an der Friedrich-Ebert-Schule zu überprüfen und auf den neuesten Stand zu bringen. Alte, abgegriffene oder unzeitgemäße Lektüren wurden aussortiert und durch neue, aktuelle Bücher ersetzt.

Seit 60 Jahren Anlaufstelle für Schulbibliotheken in Oberhausen

Mit Schulbeginn präsentiert sich die Bücherei nach der Renovierung dann im neuen Look. Gefeiert wird die offizielle Neueröffnung aber erst am 21. September im Rahmen des Schulfestes zum 60-jährigen Jubiläum der Friedrich-Ebert-Realschule.

Nicht immer wird eine Schulbibliothek aber so herausgeputzt wie in Sterkrade. Oftmals sind die Bedarfe ganz unterschiedlich. „Es kommt darauf an, was die Schulen wollen und was von unserer Seite möglich ist“, sagt Gudrun Lautenburger, die neun Mitarbeiterinnen zu ihrem Stab zählt. „Oft ist neues Mobiliar notwendig. In der Regel nutzen wir aber die Sommerferien um den gesamten Bestand einer Schulbibliothek auf den Kopf zu stellen und überprüfen beispielsweise die Systematik, mit der Medien erfasst werden.“

Seit 60 Jahren schon ist die Schulbibliothekarische Beratungsstelle die zentrale Anlaufstelle für alle Oberhausener Schulbibliotheken. Sie versorgt die Oberhausener Schulbüchereien mit Büchern und anderen Medien, berät Schulleitungen und Büchereiteams in organisatorischen Fragen, bietet Fortbildungen an, initiiert aber auch Autorenlesungen und vieles mehr.

Neben der Friedrich-Ebert-Realschule, dürfen sich nun auch die Grundschüler der Bismarckschule und Kastellschule dank der Unterstützung der SBA zum Schulbeginn über neue Lektüren freuen.

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