Theater Oberhausen

Sumpfige „Salome“ kehrt zurück auf Oberhausener Spielplan

 Preisgekrönt: Torsten Bauer als verkommener König Herodes, hier mit Susanne Burkhard als seiner streitbaren Königin.

 Preisgekrönt: Torsten Bauer als verkommener König Herodes, hier mit Susanne Burkhard als seiner streitbaren Königin.

Foto: Ant Palmer / Theater Oberhausen

Oberhausen.  Für seine Rolle als verkommener König Herodes erhielt Torsten Bauer den Oberhausener Theaterpreis. Auch Jürgen Sarkiss’ Rock-Show kehrt zurück.

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Bis zur nächsten Premiere – nämlich der vorweihnachtlichen Familienproduktion Keloğlan Eulenspiegel – sind noch einige Wochen Zeit. Darum heißt’s im Programm-Leporello des Theaters jetzt vermehrt „endlich wieder“: Gemeint sind Highlights des Repertoires im Großen Haus.

So kehrt am Freitag, 17. Oktober, um 19.30 Uhr „Salome“ zurück auf den Spielplan. Für Oscar Wildes einzige Tragödie in der Inszenierung von Stef Lernous komponierte Tom Liwa ein Dutzend Songs fürs Ensemble und agiert mit Band selbst auf der Bühne. Die biblische Geschichte der Königstochter Salome, die für ihren Stiefvater Heroldes tanzt, um von ihm den Kopf des Propheten Jochanaan zu fordern, spielt im Südstaaten-Schmodder einer sumpfigen „White Trash“-Kulisse und bleibt doch ganz nah an Oscar Wildes großem Text. Für seine Rolle des versumpften Königs im abgelebten Morgenmantel erhielt Torsten Bauer den Oberhausener Theaterpreis.

Ein zweites „endlich wieder“ folgt im Großen Haus gleich am Samstag, 19. Oktober, um 19.30 Uhr mit Jürgen Sarkiss’ und Peter Engelhards Rock’n’Roll-Show „Live fast, get old!“.

Karten für „Salome“ gibt’s für 5 und 8 Euro, für „Live fast“ kosten sie von 11 bis 23 Euro,

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