Sperrung

Unfall auf A42: Fahrbahn gesperrt - LKW reißt sich Tank auf

Nach einem Unfall war die A42 zwischen Oberhausen-Neue Mitte und Bottrop-Süd in Richtung Dortmund gesperrt.

Nach einem Unfall war die A42 zwischen Oberhausen-Neue Mitte und Bottrop-Süd in Richtung Dortmund gesperrt.

Foto: Olaf Ziegler / Funke Foto Services GmbH

Auf der A42 Kamp-Lintfort Richtung Dortmund zwischen Oberhausen und Bottrop hat sich ein LKW den Tank aufgerissen. Die Fahrbahn wurde gesperrt.

Auf der A42 in Richtung Dortmund wurde am Mittwoch zwischen Oberhausen-Neue Mitte und Bottrop-Süd nach einem Unfall die Fahrbahn gesperrt. Ein LKW hatte sich dort den Tank aufgerissen, die Fahrbahnoberfläche musste gesäubert werden.

Gegen 11.38 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Oberhausen über den Verkehrsunfall, an dem neben dem LKW auch ein Auto beteiligt war, informiert. Die Einsatzstelle befand sich zwischen der Auffahrt Neue Mitte und der Abfahrt Bottrop-Süd in Fahrtrichtung Dortmund. Der Anrufer meldete glücklicherweise keine Verletzten.

Im Zuge des Unfalls war jedoch der Dieseltank des LKW beschädigt worden und Diesel ausgelaufen. Von der Feuer-und Rettungswache 1 wurden der Einsatzleitwagen, zwei Hilfeleistungslöschfahrzeuge, ein Wechsellader mit dem Abrollbehälter „Gefahrgut“ sowie ein Rettungswagen alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war die Unfallstelle bereits von der Autobahnpolizei abgesichert, eine Vollsperrung der Strecke folgte.

16 Feuerwehrleute vor Ort

Der an dem Unfall beteiligte PKW war auf der linken Spur in der Leitplanke zum Stehen gekommen. Der LKW stand einige Meter weiter auf dem Standstreifen. Beide Fahrzeugführer hatten ihre Fahrzeuge bereits unverletzt verlassen können. Auf einer Länge von etwa 500 Metern war die Autobahn über alle drei Fahrspuren sowie dem Standstreifen mit Diesel verunreinigt.

Die Feuerwehr klemmte die Batterie des PKW ab und fing den weiterhin auslaufenden Dieselkraftstoff aus dem LKW auf. Auch Kanalisations-Einläufe wurden abgesichert, um weiteres Eindringen von Diesel zu verhindern. Die Feuerwehr war für etwa eine Stunde mit 16 Einsatzkräften präsent. Für die aufwändigen Reinigungsarbeiten wurde eigens ein Spezialunternehmen beauftragt. Im Zuge der Vollsperrung bildete sich auf der A 42 ein Stau von rund zehn Kilometern Länge.

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