Verbraucherzentrale

Verbraucherschützer erklären, warum fairer Kaffee besser ist

Fair gehandelten Kaffee gibt es mittlerweile auch bei Discountern und in Supermärkten.

Fair gehandelten Kaffee gibt es mittlerweile auch bei Discountern und in Supermärkten.

Foto: dpa / picture alliance / Bernd Weissbrod

Oberhausen.  Für Anbau und Ernte von fairem Kaffee werden weder Mensch noch Natur ausgebeutet. Das erklären Verbraucherschützer anlässlich der „Fairen Woche“.

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Fair gehandelte Produkte werden immer beliebter: In den vergangenen fünf Jahren hat sich der Umsatz mehr als verdoppelt. Im Durchschnitt geben laut Verbraucherzentrale Kunden in Deutschland etwas mehr als 20 Euro für Fairtrade-Produkte aus. Anlässlich der „Fairen Woche“ vom 13. bis 27. September nehmen die Verbraucherschützer den derzeit stärksten fairen Umsatzbringer in den Fokus: Kaffee.

Die Bohnen aus fairem Handel stünden für Anbaubedingungen, „bei denen Mensch und Umwelt nicht ausgebeutet werden“, erklärt die Oberhausener Verbraucherschützerin Petra Gülker. Auch die Qualität stimme: 77 Prozent des fair gehandelten Kaffees seien in Bio-Qualität erhältlich; der Einsatz von Pestiziden sei auf den Feldern der fair gehandelten Bohnen verboten.

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Der Klimawandel macht auch den Kaffeebauern zu schaffen. Extreme Wetterlagen vernichten die Ernte und die Pflanzen werden anfälliger für Krankheiten. Der faire Handel helfe, diese Risiken abzumildern, erklärt Petra Gülker. Sie weiß: „Fast alle Discounter und Supermärkte bieten inzwischen fairen Kaffee an. Zu erkennen ist er am blau-grünen Fairtrade-Siegel.“ Weitere Informationen zum Thema gibt es auch in der Oberhausener Beratungsstelle an der Paul-Reusch-Straße 34 und auf verbraucherzentrale.nrw/fairer-handel.

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