Virtueller Hut

Heimhof-Theater: "Drei Männer im Schnee" als Vierteiler

Antje Birnbaum und Jan Becker lesen in einem Online-Vierteiler Erich Kästners "Drei Männer im Schnee" im Heimhof-Theater. Die Lesung ist Teil der Reihe "Der Virtuelle Hut".

Antje Birnbaum und Jan Becker lesen in einem Online-Vierteiler Erich Kästners "Drei Männer im Schnee" im Heimhof-Theater. Die Lesung ist Teil der Reihe "Der Virtuelle Hut".

Foto: Förderverein Heimhof-Theater

burbach  Erich Kästners "Drei Männer im Schnee" gibt es im Heimhof-Theater Burbach als vierteilige Online-Lesung in der Reihe "Virtueller Hut".

Der Förderverein des Heimhof-Theater macht aus der Lesung von Erich Kästners "Drei Männer im Schnee" vier Online-Sendungen an vier Abenden ab Sonntag, 24. Januar. Das Konzept wurde in enger Zusammenarbeit mit Sebastian Zimmermann, 1. Vorsitzender des Virtuellen Huts, und dem Kameramann und Filmemacher Dirk Hartmann entwickelt. Die Aufzeichnungen im Heimhof-Theater laufen in den kommenden Tagen.

Der Förderverein habe "motiviert durch die erfolgreichen Streaming-Veranstaltungen des Kulturbüros Burbach einstimmig beschlossen, nicht nur ein Lebenszeichen von sich zu geben, sondern künstlerisch Wege zu beschreiten, die nur jetzt möglich sind", heißt es in der Ankündigung. In Kooperation mit dem Virtuellen Hut werden bereits zwei Konzerte aus dem Theater gestreamt - Hörgerät am 20. und Peter Autschbach & Joscho Stephan am 22. Januar. Aber "die Möglichkeiten der virtuellen Kulturarbeit sind dabei noch nicht wirklich ausgeschöpft", betont der Förderverein.

Heimhof-Theater Burbach: Vier Teile "Drei Männer im Schnee" statt gekürzter Fassung

Die Idee für das besondere Lesungsformat entstand zwischen Weihnachten und Neujahr. "Sebastian Zimmermann hatte den entscheidenden Kontakt zu Schauspieler Jan Becker, mit dem er früher bei einer Eigenproduktion des Apollo-Theaters gemeinsam auf einer Bühne stand", ist weiter erläutert. Jan Becker habe "eben genau dieses Stück gemeinsam mit der Schauspielerin Antje Birnbaum im Repertoire".

Da aber "der Text viel zu schön war, um ihn auf 90 Minuten zu kürzen" und so im Rahmen einer üblichen Abendveranstaltungslänge zu landen, sei die Entscheidung gefallen, "aus einer Veranstaltung gleich mehrere zu machen", so der Förderverein. Darum gibt es nun vier Teile. "Und da eine Lesung für drei Kameras mehr Spielräume zulässt als eine Bühnenlesung für 200 Zuschauer, werden die einzelnen Akte gleich an verschiedenen Orten innerhalb des Theaters gelesen und somit dem Publikum die Möglichkeit gegeben, auch hinter den Kulissen Einblicke zu bekommen, die so sonst nicht möglich gewesen wären."

Förderverein des Heimhof-Theaters Burbach angetan von den Möglichkeiten

Conny Oerter und Martin Ditthardt vom Förderverein betonen, dass diese Produktion ein "hervorragendes Beispiel für Synergien ist, die entstehen, wenn viele Kulturschaffende zusammen an einem Strang ziehen". Beteiligt ist ein vierköpfiges Produktions-Team vom Virtuellen Hut und des Fördervereins Heimhof-Theater.

Um die Kosten für Technik und Künstlergagen decken zu können, hoffen die Akteurinnen und Akteure auf die etablierte Spendensammlung des Virtuellen Huts. "Wenn jeder Zuschauer pro Sonntag eine kleine Spende von vier bis sechs Euro leistet, sind die Verantwortlichen in beiden Vereinen sehr zufrieden. Gespendet wird nach dem bewährten „pay what you want“-Prinzip über einen PayPal-Spendenbutton auf www.der-virtuelle-hut.de oder über die Bankverbindung, die direkt beim Spendenbutton zu finden ist. Die Angabe des Veranstaltungsnamens in der Betreffzeile erleichtert die Zuordnung.

Gesendet wird diese „Fortsetzungslesung“ ab dem 24. Januar jeweils sonntags ab 18 Uhr im Stream auf der-virtuelle-hut.de und unter facebook.com/dervirtuellehut.

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