Mobilität

Jamaika: Siegener Oberstadt soll 36 Fahrradboxen bekommen

Insgesamt 36 Fahrradboxen sollen nach Vorstellungen von Jamaika in der Oberstadt aufgestellt werden.

Insgesamt 36 Fahrradboxen sollen nach Vorstellungen von Jamaika in der Oberstadt aufgestellt werden.

Foto: MATTHIAS GRABEN

Siegen.  In der Oberstadt Siegen werde seit Jahren über einen Mangel an sicheren Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geklagt, so CDU, Grüne und FDP.

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36 Fahrradboxen sollen in der Siegener Oberstadt aufgestellt werden. Das beantragt die Jamaika-Koalition aus CDU, Grünen und FDP zur nächsten Ratssitzung am Mittwoch, 18. Dezember: Es gebe gerade in der Oberstadt seit Jahren einen Mangel an sicheren Abstellmöglichkeiten für Fahrräder.

Konkret sollen jeweils zwölf dieser Fahrradboxen im Bereich Parkplatz Oberes Schloss, am Marktplatz sowie auf dem Parkhaus Hinterstraße aufgestellt werden. Bei der Hälfte der Boxen je Standort, so die Vorstellung der Fraktionen, sollte es sich um Kurzzeitboxen handeln, die spontan gemietet werden können. Außerdem sollten an den Standorten kostenlose Akkuladestationen für Pedelecs installiert werden.

Fahrradboxen in Siegen für Anwohner, Touristen und Besucher

Zielgruppe seien sowohl die Anwohner, die aufgrund der engen räumlichen Verhältnisse oft keine Möglichkeit hätten, ihre Fahrräder im Haus abzustellen, Touristen und nicht zuletzt alle Besucher von Geschäften und öffentlichen Einrichtungen in dem Bereich.

Ferner soll die Verwaltung prüfen, welche weiteren Standorte für Fahrradboxen im Stadtgebiet in Frage kommen – und wie der Betrieb geregelt wird; also ob die Verwaltung das übernimmt oder ein externes Unternehmen. Pro Box, so Jamaika, würden Investitionskosten von etwa 1500 Euro anfallen, die über Nutzungsentgelte (beispielsweise 1 Euro pro Tag, 10 Euro pro Monat) gegenfinanziert werden könnten. Auch aus der Stellplatzrücklage könnte Geld kommen.

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