Wirtschaftsförderung

Junge Union: Sechs Punkte für Kreuztal als „Gründerstadt“

Kreuztal soll sich als „Gründerstadt“ profilieren, forderte die Junge Union.

Kreuztal soll sich als „Gründerstadt“ profilieren, forderte die Junge Union.

Foto: Hans Blossey

Kreuztal.  Vom Gründerregister bis zum Co-Working-Space: Der Kreuztaler CDU-Nachwuchs hat Ideen für eine „Gründerstadt“.

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Die Junge Union (JU) will Kreuztal zur „Gründerstadt“ machen. Im Rahmen ihres Ideenprogramms „Kreuztal 2025: Jung, modern, digital“ schlägt die JU Maßnahmen zur Umsetzung vor. „Gerade durch die Nähe zur Universität Siegen und die bisher schon attraktiven Rahmenbedingungen sehen wir ein großes Potenzial, um neuen Unternehmen in Kreuztal ein Fundament für sicheres Wachstum zu garantieren“, so der JU-Vorsitzende Julian Siebel.

Sechs Punkte nennt die JU:

Die Daten, die bei der Gewerbeanmeldung erhoben werden, sollen für ein „Gründerregister“ verwendet werden.

Erweitert werden soll das Netzwerk „Kreuztaler Gründerpaten“. Dabei handelt es sich um erfahrene Unternehmer, die bereit stehen, neue Unternehmen zu unterstützen. „Hier ist es für den Erfolg ganz zentral, dass auf die Gründerpaten schon bei der Gewerbeanmeldung verwiesen wird.“

Ein weiterer wichtiger Ansprechpartner, an den verwiesen werden soll, ist die Initiative „Startpunkt57“, die bemüht, Gründerinnen und Gründern in Siegen-Wittgenstein ein attraktives Umfeld zu schaffen.

Auch außerhalb von Kreuztal sollen Existenzgründer geworben werde. „Wir zielen klar darauf ab, auch für Gründer aus anderen Städten oder Kreisen die klare Chance zu bieten, in unserer Stadt gut und sicher wachsen zu können.“ Dafür möchte die JU ein „Scouting-Netzwerk“ errichten, um Gründer bei Veranstaltungen oder auf digitalem Wege kennenzulernen.

Die JU schlägt vor, dass die Homepage der Stadt um den Bereich Existenzgründung erweitert wird, um dort eine digitale Anlaufstelle zu schaffen. Außerdem solle die Stadt „endlich“ den Weg in die digitalen Kanäle finden. „Eine eigene Facebook-Seite wäre ein guter Anfang.“

Ein langfristiges Ziel sei die Schaffung eines „Coworking-Spaces“, ähnlich wie in Olpe „Office & Friends“. „Wir wollen neue Räumlichkeiten für Start-Ups, Freelancer, Unternehmer und Selbstständige schaffen, um ihnen günstige Räumlichkeiten anbieten zu können, die aber hervorragend ausgestattet sind“, so Julian Siebel.

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