Politische Debatte

Neue Werbetafeln in Hilchenbachs Stadtmitte legalisieren

Die alten Vorschriften sind nicht mehr zeitgemäß.

Die alten Vorschriften sind nicht mehr zeitgemäß.

Foto: Steffen Schwab

Hilchenbach.  Die alte Bauvorschrift soll auf den neusten Stand gebracht werden. Das Gebiet habe sich stark verändert.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Werbeanzeigen am neuen Einkaufszentrum sollen legalisiert werden, sagte Baudezernent Michael Kleber nun dem Stadtentwicklungsausschuss. Momentan seien sie nur geduldet; die Stadt drücke ein Auge zu. Der Grund: Die Satzung über Örtliche Bauvorschriften von 1978 für die Stadtmitte ist veraltet und muss angepasst werden. Der Gebietscharakter habe sich durch den Bau des neuen Einkaufszentrums verändert. Für die Errichtung von modernen Werbeanzeigen sei eine Neufassung der Vorschriften nötig. Der Fachausschuss hat dafür gestimmt – der Rat wird am 2. Oktober abschließend darüber beraten.

Rundes Gesamtbild gefordert

„Es soll ein rundes Gesamtbild entstehen“, erklärte Anke Setzer von der Verwaltung. Dabei gehe es um Anbringungsort, Größe und Art der Beleuchtung. Die damals getroffenen Festsetzungen seien auf den Bereich rund um den Marktplatz bezogen und überholt. Es geht um den Bereich zwischen der B 508, In der Herrenwiese, und der Bahnlinie sowie dem Mühlenweg und der Sterzenbacher Straße.

Die Stadt habe die Zusage, dass die Anlagen nur noch zur Betriebszeit der Läden leuchten sollen, so Kleber. Er reagiert damit auf eine Bürgereingabe. Dr. Peter Neuhaus (Grüne) stieß sich daran, dass die Stadt die Anlagen einfach dulde, ohne die Politik vorab zu fragen. „Nicht alles ist legal in Hilchenbach“, merkte Kleber an und verwies auf das Café Herzstück (unter anderem von Neuhaus betrieben), das nur mit einer Ausnahmeregelung betrieben wird.

Mehr Nachrichten, Fotos und Videos aus dem Siegerland gibt es hier.

Die Lokalredaktion Siegen ist auch bei Facebook.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben