Verkehr

Ortsdurchfahrt Würgendorf: Bis Ende 2021 wird gebaut

Protestschilder stehen an der Dillenburger Straße. Die Anlieger nennen die Kosten, die auf sie zukommen.

Protestschilder stehen an der Dillenburger Straße. Die Anlieger nennen die Kosten, die auf sie zukommen.

Foto: Jürgen Schade

Würgendorf.  Ab 6. April wird der Ausbau der Dillenburger Straße in Würgendorf fortgesetzt. Anlieger müssen dafür bezahlen.

Der Weiterbau der Würgendorfer Ortsdurchfahrt wird verschoben, neuer Starttermin ist nun der 6. April. Das teilt die Gemeinde Burbach mit. Ursache für die Verzögerung seien die „kurzfristig notwendig gewordenen Feinabstimmungen zwischen der beauftragten Baufirma und der Straßenverkehrsbehörde des Kreises Siegen-Wittgenstein“ zur Genehmigung der Verkehrssicherung. Vorgesehen ist eine halbseitige Sperrung und die Verkehrsregelung mit einer Ampel.

Anlieger protestieren

Für den 2. Bauabschnitt hatte der Landesbetrieb Straßenbau den Neubau der B-54-Brücken über die Autobahn abgewartet; in der Bauzeit wurde die L 531 als Umleitung gebraucht. Der Ausbau der etwa einen Kilometer langen Strecke soll am westlichen Ortseingang beginnen und an der Kreuzung Wiesacker enden. Die Gemeindewerke Burbach verlegen Kanäle und Wasserleitung, die Gemeinde lässt den Gehweg erneuern. Von der neu zu gestaltenden Bushaltestelle wird eine neue Zuwegung zum Dorfgemeinschaftshaus entstehen. Im Bereich dieser Bushaltestelle wird eine Fußgängerampel installiert Insgesamt werden bis November 2021 rund 5,2 Millionen Euro verbaut.

Anwohner der Dillenburger Straße machen ihren Unmut mit Protestschildern entlang der Baustrecke deutlich: Sie rechnen mit Beitragsbescheiden nach dem Kommunalabgabengesetz (KSG) zwischen 5.000 und 18.000 Euro. „Straßen saniert – Bürger ruiniert“, steht auf den Tafeln.

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