Politik

Altes Freibad Amecke: „Vorwürfe sind haltlos“

Ein aktuelles Bild aus dem Freibad Amecke

Ein aktuelles Bild aus dem Freibad Amecke

Foto: Matthias Schäfer / WP Sundern

Langscheid.  Vorwürfe gegen die Sorpesee GmbH wegen der angeblichen Ausplünderung des Freibades sind haltlos. Das hat die Vertreterversammlung festgestellt.

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Die Vertreterversammlung der Sorpesee GmbH tagte am Dienstag im „Haus des Gastes“ in Langscheid und beschäftigte sich mit den Vorwürfen eines Hamburger Journalisten gegen die Gesellschaft und deren Geschäftsführung wegen der „Ausplünderung des alten Freibades in Amecke“ (unsere Zeitung berichtete mehrfach).

„Die Situation wurde eingehend geprüft und diskutiert. Ergebnis: Die Gesellschafter der Sorpesee GmbH, Stadt Sundern und Ruhrverband, weisen die Vorwürfe des Journalisten, die dieser in seinem Blog veröffentlicht hat, als unbegründet und haltlos zurück“, heißt es in Pressemitteilung, die am Nachmittag die Redaktion erreichte.

Keine Schuld zu erkennen

Weder die Geschäftsführung, noch Mitarbeiter(innen) der Sorpesee GmbH hätten sich im Zusammenhang mit der Schließung des Freibades Amecke irgendetwas zu Schulden kommen lassen: „Die Sorpesee GmbH hat das Freibad weder mutwillig zerstört, noch Inventar verkauft. Den Beschluss, das Freibad 2010 zu schließen, hat die Politik getroffen, nicht die Sorpesee GmbH“, heißt es in der Mitteilung, die von Bürgermeister Ralph Brodel unterzeichnet ist.

Nicht demotivieren lassen

Die Gesellschafterversammlung stelle sich hinter die Geschäftsführung, Geschäftsführer Martin Levermann und Prokurist Niklas Wortmann und spreche ihnen das volle Vertrauen aus: „Die Gesellschafterversammlung bedankt sich zudem bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und bittet sie, sich nicht durch die haltlosen Vorwürfe demotivieren zu lassen.“

Die Sorpesee GmbH hat mittlerweile eine Unterlassungsverfügung gegen den Journalisten erwirkt, teilt Ralph Brodel als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Sorpesee GmbH weiter mit.

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