Auszeichnung

Gymnasium Sundern wird erneut „Humanitäre Schule“

Das städtische Gymnasium Sundern ist weiterhin „Humanitäre Schule“.  

Das städtische Gymnasium Sundern ist weiterhin „Humanitäre Schule“.  

Foto: Privat

Sundern.  Ein Erfolg für Schüler und Lehrer des Sunderner Gymnasiums: Sie bekommen für ihr Engagement erneut die Auszeichnung als „Humanitäre Schule“.

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Das Städtische Gymnasium Sundern hat erneut das Zertifikat „Humanitäre Schule“ verliehen bekommen und freut sich über das Engagement der Schülerinnen und Schüler.

Zur feierlichen Veranstaltung im Volkshaus Röhlinghausen in Herne hatte das Jugendrotkreuz Münster eingeladen. Zuvor setzten sich die Schüler im Rahmen eines Planspiels mit den Themen „Menschlichkeit“ und „Humanitäres Völkerrecht“ auseinander.

Hohe Beteiligung der Schulen

„Ihr Jahrgang ist der dritte im Rahmen unseres Projekts und noch nie haben sich so viele Schulen daran beteiligt: Bei der Premiere machten 13 Schulen mit, im letzten Jahr waren es 15 Schulen, und in diesem Jahr beteiligten sich sage und schreibe 28 Schulen“, so Heinz-Wilhelm Upphoff, Vizepräsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, der das Engagement der Schüler und der Lehrkräfte in seinem Grußwort würdigte. „In einer Zeit, in der uns täglich Nachrichten über Gewalttaten erreichen, ist es schön zu sehen, dass Sie alle sich für Humanität einsetzen und an einem entsprechenden Dialog interessiert sind“. Im Rahmen der JRK-Kampagne „Humanitäre Schule“ haben sich die teilnehmenden Schulen im Schuljahr 2018/19 auf aktive und kritische Weise mit den Themen „Menschlichkeit“ und „Humanitäres Völkerrecht“ auseinandergesetzt.

Das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe hatte zuvor 71 Schülerinnen und Schüler zu „Humanitären Scouts“ ausgebildet und ihnen damit die Grundlagen vermittelt, selbstständig ein humanitäres Planspiel an ihren Schulen durchzuführen und ein Projekt für den guten Zweck umzusetzen. Bei dem anspruchsvollen politischen Planspiel beschäftigten sich die Schüler mit der Komplexität politischer Konflikte, insbesondere im Hinblick auf die Wahrung des humanitären Völkerrechts.

So versuchten sie im Planspiel „help“ die Rolle der beteiligten Parteien eines fiktiven Konfliktes einzunehmen, fremde Perspektiven nachzuvollziehen, Eigeninteressen zu wahren oder Kompromisse zu finden. Auf diese Weise lernten sie Diskussionsprozesse zu organisieren, eine kleine Konferenz vorzubereiten und Interessen glaubwürdig zu vertreten.

Gleichzeitig lernten sie im Spiel auch den Aufbau und die Arbeit der Vereinten Nationen sowie des Internationalen Komitees im Roten Kreuz kennen.

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