Musikszene

Neuer Akzent im Sunderner Orgelherbst

Orgelherbst 2019: Wolfgang Blome wird am 4. November in der Christkönig-Kirche spielen.

Orgelherbst 2019: Wolfgang Blome wird am 4. November in der Christkönig-Kirche spielen.

Foto: Matthias Schäfer / WP

Sundern.  Ganz neue Akzente setzt Organisator Wolfgang Blome beim 14. Orgelherbst, der am 28. Oktober beginnt mit einem Konzert in St. Johannes Sundern.

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Der Orgelherbst gehört zum herbstlichen Gefühl in Sundern. Auch im 14. Jahr organisiert ihn Wolfgang Blome, im Hauptberuf bei der Sparkasse beschäftigt, seit vielen Jahren aber Organist in der Pfarrkirche St. Johannes. Inzwischen ist durch die regelmäßige Organisation der Konzerte ein großes Netzwerk an Namen, Kontakten und auch Freunden in ganz Deutschland entstanden.

In diesem Herbst setzt Wolfgang Blome mit dem Programm der drei Konzerte einen neuen Akzent: „Wir haben jeweils einen Organisten und Gesang gekoppelt“, berichtet er. Die Idee kam bei der Abschiedsmesse von Pfarrer Michael Schmitt, wo der Arnsberger Georg Poplutz sang. „Da hatten Wolfgang Blome und ich die Idee, dieses Konzept auch einmal im Orgelherbst umzusetzen“, berichtet Georg Popolutz, der heute in Frankfurt als freischaffender Sänger lebt und arbeitet. Im vergangenen Jahr kam dann ein Anruf von Wolfgang Blome, ob man nicht für 2019 die Idee in die Tat umsetzen sollte.

Duo aus Frankfurt

Nun bestreitet der Arnsberger Tenor am 28. Oktober mit dem Frankfurter Organisten Jürgen Bannholzer

das erste Konzert 2019. „Ich freue mich sehr, mal wieder in der Heimat singen zu dürfen“, gestand Poplutz im Gespräch mit unserer Zeitung. Er hatte vor Jahren dieses Konzept schon mit dem verstorbenen Ulrich Grosser umgesetzt: „Jetzt sind wir als Frankfurter Duo zurück im Sauerland.“

Jürgen Bannholzer hat übrigens Orgel in Boston studiert, später als Stipendiat in Stuttgart und danach am Conservatoire Supérieur de Musique in Lyon. Gleichzeitig hat er eine Ausbildung als Countertenor abgeschlossen und einen Doktortitel in Musikwissenschaften. Sei t 2017 unterrichtet er Sologesang und vokale Kammermusik an der internationalen Sommerschule für Alte Musik in Valtice in Tschechien.

Tenor in Koblenz

Das zweite Konzert am 4. November in der Christkönig-Kirche in Sundern bestreiten der aus Seidfeld stammende Sebastian Haake (Tenor) mit seiner Ehefrau Michèle Silvestrini (Sopran) sowie Wolfgang Blome an der Orgel. Das Ehepaar Haake-Silvestrini arbeite derzeit am Theater in Koblenz. Geboten werden an dem Abend Werke von Purcell, Händel, Rheinberger und Beethoven.

Das dritte Konzert findet am 11. November in der kleinen Antonius-Kirche in Kloster Brunnen statt. Dort wird der Hammer Orgelexperte Johannes Krutmann, der auch für die heimischen Orgeln zuständig ist, die Fromme-Orgel spielen. Er wird begleitet vom Kammerchor Menden. Geboten werden Werke von Schütz, Byrd, Frescobaldi und Bach.

Dank an Sponsoren

Ohne Sponsoren wäre der Orgelherbst nicht möglich, deshalb dankt Blome schon vorab, die dazu beigetragen haben.

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