Politik

Sunderns SPD muss Mitgliederversammlung wohl kippen

Auch eine erneute Mitgliederversammlung der SPD wird wohl für die Medien hinter verschlossenen Türen stattfinden.

Auch eine erneute Mitgliederversammlung der SPD wird wohl für die Medien hinter verschlossenen Türen stattfinden.

Foto: Haselhorst

Sundern.  Wieder gibt es Durcheinander bei der SPD in Sundern. Jetzt scheint es so, dass die Mitgliederversammlung am 15. Dezember nicht stattfinden kann.

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Die SPD-Führung in Sundern schien sich einig: Am Sonntag, 15. Dezember, also dem 3. Advent, soll die Mitgliederversammlung ab 11 Uhr stattfinden. Lange Zeit war der Termin umstritten gewesen, eine Gruppe wollte unbedingt vor Weihnachten tagen und die Personalien klären, eine andere legte dar, dass es auch reiche, Anfang des kommenden Jahres zu tagen.

Neuer Unbill

Doch nun gibt es neuen Unbill, denn eine schriftliche Einladung und eine Tagesordnung haben die Sunderner SPD-Mitglieder noch nicht erhalten. Der Termin steht seit einer Vorstandssitzung am 11. November fest, danach wurden auch alle per Email erreichbaren Mitglieder eingeladen, aber eben nicht alle. Auch fehlte dabei eine Ortsangabe. Aufklärung erhofft man sich vom Unterbezirks-Geschäftsführer: „Wenn eine 14-Tage-Frist gilt, ist der Termin wohl nicht zu halten“, so 2. Vorsitzender Klaus Plümper am Dienstag zur Sachlage.

Zwei Kandidaten

Seit der außerordentlichen Sitzung Ende September, bei der der umstrittene SPD-Stadtverbandsvorsitzende Serhat Sarikaya mit einem knappen Ergebnis von 57:49 Stimmen im Amt blieb, ringt man nun schon um einen neuen Termin der Mitgliederversammlung des Stadtverbandes. Inzwischen scheint klar zu sein, dass zwei Kandidaten um den Vorsitz der SPD in Sundern antreten werden: Lars Dünnebacke auf der einen Seite und der bisherige Vorsitzende Serhat Sarikaya auf der anderen. Dünnebacke hatte kurz nach dem 28. September mit einer Vorstellungsreise durch die Ortsvereine begonnen.

Einigkeit erzielen

Serhat Sarikaya hatte unserer Zeitung im Gespräch mitgeteilt, dass er mit vielen Menschen im Kontakt sei und Einigkeit in der SPD Sundern erzielen möchte: „Ich appelliere an alle, jetzt endlich geschlossen aufzutreten“, so der Vorsitzende. Man habe zwischen Juli und September ohnehin alles öffentlich gemacht, jetzt solle man doch die weiteren Personalien intern klären.

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